Reiseführer Seychellen

Unterkunft

In diesen Unterkünften haben wir gewohnt. Wir haben – mit einer Ausnahme – auf die Luxushotels der Inseln verzichtet und sind in Selbstversorger-Appartments untergekommen. Auch das ist auf den Seychellen nicht ganz günstig, aber immerhin zahlbar.

Coco Blanche Mahé

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In der ruhigen Ortschaft Anse Royale an der Südostküste von Mahé befindet sich dieses Guesthouse mit fünf Bungalows. Die vier neu erbauten Garden View Bungalows verfügen über ein Wohnzimmer mit offener, voll ausgestatteter Küche, ein Schlafzimmer, ein grosses Badezimmer sowie eine grosszügige Veranda mit Esstisch. Die Betreiberfamilie lebt auf dem selben Grundstück und ist unglaublich hilfsbereit und freundlich. Sie haben offensichtlich Freude daran, sich unter ihre Gäste zu mischen und wir erfuhren von ihnen sehr viel Interessantes über die Seychellen. Auf Wunsch organisieren David und Caroline Mietautos, Guides für Wanderungen, Transfers zum Jetty oder Airport und vieles mehr.

Fleur de Lys La Digue

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Acht Bungalows in einem wunderschönen Garten inmitten von La Reunion auf La Digue, das ist das Fleur de Lys. Familienanschluss kriegt man hier zwar nicht, aber die Angestellten sind sehr freundlich und relaxt. Die Bungalows haben eine gemütliche Veranda, ein Wohnzimmer mit gut ausgestatteter Küche, ein Schlafzimmer sowie ein Badezimmer. Der Bungalow ist in traditioneller Bauart mit viel Holz gebaut und hat ein gewisses Strandhütten-Feeling, das uns sehr gefallen hat.

L’Hirondelle Praslin

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Das Hirondelle ist ein Self Catering Guesthouse am Eingang von Anse Volbert im Norden von Praslin. Die Anlage besteht seit mehreren Jahren, jedoch wurden dieses Jahr neue Zimmer gebaut, welche sehr schön und stylisch sind. Die Wohnungen sind im Erdgeschoss oder ersten Stock, verfügen über eine Sitzecke, eine moderne Küche sowie ein leicht erhöhtes Himmelbett, ein Badezimmer und einen Balkon mit Liegestühlen und Esstisch. Die Besitzer sind nett und professionell, jedoch nicht sehr warmherzig. Ein grosses Plus des Hirondelle ist, dass eine Bushaltestelle direkt davor ist und dass nur eine Strasse die Unterkunft vom Strand trennt.

Hilton Northolme Resort&Spa Mahé

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Das Hilton ist ein echtes Luxushotel mit allem Pipapo. Koffer werden vom Pagen getragen, man kann sich jeden möglichen Scheiss aufs Zimmer bestellen, etc. Auf jeden Fall eine Erfahrung wert, wenn auch für uns etwas zu viel des Guten. Das Hotel liegt aber wunderschön, das Personal ist unglaublich freundlich und liebenswert und die Zimmer – Pardon, Villen – der absolute Burner. Mit einem Badezimmer mit Whirlpool, offener Dusche, einem Schlafzimmer mit King Size Himmelbett, Sitzecke und Nespresso-Kaffeemaschine sowie einer riesigen Terrasse mit Aussicht über den indischen Ozean fühlt man sich wie ein König. Und mit etwas Glück kriegt man den Spass sogar für relativ wenig Geld.

Essen und Trinken

Die Küche der Seychellen ist scharf, lecker und vielseitig. Das wohl wichtigste Nahrungsmittel ist der Fisch, den man unkompliziert direkt am Strand von den Fischern kauft. Am besten schmeckt er grilliert, ein Gericht, das in den meisten Restaurants angeboten wird und günstig ist. Fisch wird aber ebenso oft als Curry mit Reis serviert, Octopus geniesst man am besten als Salat mit Tomaten, Zwiebeln, Chinakohl und einem Zitronendressing.

Frische Früchte kauft man an Strassenstränden, es gibt Mangos, Papayas, Passionsfrüchte, Babybananen, Ananas und viele Dinge, die wir gar nicht kannten. Die Verkäufer helfen aber bei Unwissen gerne weiter. In vielen Restaurants kann man diese Früchte auch als frisch zubereitete Säfte oder Smoothies geniessen.

Restaurants sind zahlreich, werden jedoch hauptsächlich von Touristen besucht und sind nicht unbedingt günstig. Sie servieren nicht nur kreolische, sondern auch internationale Gerichte. Eine günstige Alternative sind Take Aways mit kreolischem Essen.

Zum Essen erfrischt ein lokales Bier, das leichte Seybrew, nach dem Essen ist ein Takamaka Rum on the rocks genau das richtige. Wer Tee mag, sollte den lokalen Vanilletee probieren.

Restaurants

Kaz Kreole, Mahé

Unkompliziertes Open Air Restaurant direkt am Strand von Anse Royale mit einer grossen Karte und ausgezeichnetem Service. Wird sowohl von Locals als auch Touristen besucht, am Wochenende gibt es Live-Musik, die uns jedoch nicht überzeugt hat.

  • Abendessen für zwei Personen mit Curries und Bier: 1000 Rupien

Chez Batista, Mahé

Einziges Restaurant direkt an der Anse Takamaka im Südwesten von Mahé. Die Tische stehen im Sand, der Ausblick geht über die ganze Bucht, die Stimmung ist locker.

  • Fruchtcocktail ohne Alkohol: 115 Rupien, Octopus Salat: 170 Rupien

Jardin du Roi, Mahé

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Das Restaurant des Gewürzgartens ist hoch am Berg gebaut, die Strasse ist unglaublich steil, die Aussicht entsprechend atemberaubend. Unkompliziert für einen kleinen Snack, hat nur tagsüber geöffnet.

  • Octopus Salat: 170 Rupien, Fruchtcocktail ohne Alkohol: 90 Rupien

Pirate Arms, Mahé

Das Pirate Arms ist ein grosses Restaurant in Victoria, das von Touristen und Locals besucht wird. Die Fischgerichte sind sehr lecker, da das Restaurant sehr gross ist, ist die Stimmung ein bisschen wie in einer Kantine.

  • Mittagessen mit Fischspiess und Cola: 420 Rupien

Les dauphins heureux, Mahé

Dieses Restaurant in Anse Royale auf Mahé bietet Sonntags ein gutes kreolisches Buffet und von der Terrasse aus geniesst man einen traumhaften Meerblick.

  • Mittagsbuffet à discretion: 350 Rupien

Mahek, Mahé

Indisches Restaurant an der Beau Vallon Bay, das auch Take Away anbietet (20% Reduktion). Das Essen ist gut, jedoch eher fettig und die Portionen sind sehr gross.

  • Take Away mit Curry, Naan, Reis und Lassi für zwei Personen: 700 Rupien

Chez Jules, La Digue

Nicht wirklich ein Restaurant, sondern eher eine Strandbar. Der Octopus-Salat hier ist legendär und unglaublich gut, die frischen Fruchtsäfte süss und riesig. Der Blick geht über die Anse Banane zu den vorgelagerten Inseln.

  • Mittagessen für zwei Personen mit Octopus-Salat und Mango-Juice: 520 Rupien

Cafeteria Bellevue, La Digue

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Dieses Restaurant hoch oben in Bellevue auf La Digue ist ein echter Geheimtipp, denn sie machen keine Werbung. Die Aussicht ist hier wirklich traumhaft, die Atmosphäre locker. Abends kann man ein Essen inklusive Taxi-Transfer reservieren, es gibt nur ein Menü mit tagesaktuellem Angebot. Zu später Stunde serviert der Inhaber seine Spezial-Cocktails.

  • Abendessen mit Transfer für zwei Personen 1000 Rupien

Pirogue, Praslin

Ein Restaurant der gehobenen Klasse in Anse Volbert. Der Service ist aufmerksam, das Essen solide.

  • Abendessen mit Vorspeise und Hauptgang und Wein für zwei Personen: 1500 Rupien

La Gogue, Praslin

Ein einfaches kreolisches Restaurant, das unter freiem Himmel Curries und grillierten Fisch anbietet.

Bars

Tarosa Bar, La Digue

In dieser grossen Bar am Jetty feiern am Wochenende Locals und Touristen zu Live-Musik bis in die frühen Morgenstunden.

La Digue Island Lodge, La Digue

Von der Pool Bar dieser öffentlich zugänglichen Hotelanlage blickt man auf den Strand und über das Meer nach Praslin und Mahé. Für einen Sundowner sehr geeignet. Netter Service.

  • Cocktail: 175 Rupien

Take Aways

Gala Take Away, La Digue

Hervorragende, authentische kreolische Gerichte mit tagesaktuellem Angebot. Das Essen kann man entweder mitnehmen oder an einem der Tische im Garten essen. In La Reunion beim Vogelreservat.

  • Curry: 50 – 60 Rupien

Einkaufen

Sir Selwyn Selwyn Clarke Market, Mahé

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Jeden Tag werden im Marktgebäude in Victoria frischer Fisch, Früchte und Gemüse verkauft. Ein Besuch lohnt sich vor allem Samstag vormittags, wenn halb Mahé zum Einkauf unterwegs ist.

STC Supermarket, Mahé und La Digue

Mittelgrosser Supermarkt mit ähnlichem Angebot wie die «Tante Emma»-Läden, allerdings etwas grosszügiger und moderner. Auf Mahé in Victoria im Zentrum neben dem Parkplatz, auf La Digue in La Reunion.

«Tante Emma»-Läden

In jedem Ort gibt es kleine Läden, meist in indischer Hand, in denen man das Nötigste kaufen kann. Je nachdem ob die Besitzer muslimisch sind, gibt es auch Bier und andere alkoholische Getränke. Oder eben kein Alk.
Zum Beispiel in:

  • Anse Royale, Mahé, gegenüber Coco Blanche
  • La Passe, La Digue, beim Jetty
  • La Reunion, La Digue, Aemelle Shop, gegenüber der Werkstatt

Aktivitäten

Auf den Seychellen spielt sich das Leben draussen ab. Die Einheimischen nutzen ihre Freizeit, um mit der ganzen Familie am Strand zu grillieren und picknicken und auch für die Touristen ist die Natur die Hauptattraktion der Inseln.

Hauptstadt Victoria, Mahé

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Die kleine Stadt bietet keine klassischen Sehenswürdigkeiten, ein Besuch an einem Samstag Vormittag lohnt sich aber, denn dann gehen die Seychellois in die Stadt («Lavil»), um einzukaufen und bummeln. Entsprechend voll sind die kleinen Strassen und das Marktgebäude dann, spätestens um 13 Uhr wird alles ruhig. Ansehen kann man sich den Clock Tower, der nach britischem Vorbild gebaut ist, durch den Sir Selwyn Selwyn Clarke Market bummeln und sich auf der Market Street unter die Leute zu mischen.

Wanderung Morne Blanc, Mahé

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Der Wanderweg zum Morne Blanc beginnt oberhalb der Tea Factory und führt ca. einen Kilometer durch den Regenwald zum höchsten Punkt auf über 600 Metern. Obwohl der Weg nur kurz ist, kommt man gehörig ins Schwitzen, da er teilweise sehr steil ist und die feuchte Hitze tut ihren Rest. Belohnt wird man mit einem unglaublichen Blick über die Westküste Mahés. Wir haben für die Wanderung einen Guide genommen, was eigentlich unnötig gewesen wäre. Scott war jedoch ein super Typ, der sein Herz auf der Zunge trägt und sehr viel über die Seychellen zu erzählen weiss. David Deltel vom Coco Blanche kann den Kontakt vermitteln.

Wanderung Nid d’Aigle, La Digue

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Der Nid d’Aigle, das Adlernest, ist mit gut 300 Metern der höchste Punkt auf La Digue. Zunächst führt der Weg über die asphaltierte steile Strasse bis zur Cafeteria Bellevue, danach führt er einige hundert Meter durch den dichten Regenwald. Oben angekommen, ist man total verschwitzt, wird aber durch die tolle Aussicht in alle vier Himmelsrichtungen abgelenkt.

Wanderung Anse Cocos, La Digue

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Ein absolutes Highlight auf La Digue. Bei der Grande Anse beginnt ein einigermassen gut gekennzeichneter Trampelpfad, der mitten durch den Dschungel führt. Nach ca. 30 Minuten erreicht man die Petite Anse, deren Sand so hell ist, dass man trotz Sonnenbrille geblendet ist, wenn man aus dem Regenwald kommt. Am Anfang der Petite Anse geht der Weg weiter, führt ein wenig in die Höhe, sodass man einen traumhaften Blick auf die Küste hat. Nach ca. 45 Minuten ist man ordentlich durchgeschwitzt und erreicht die Anse Cocos. Achtung: An allen drei Stränden sind die Strömungen teilweise lebensgefährlich. Wer Angst vor Spinnen hat, wird sich auf dieser Wanderung gruseln, denn handtellergrosse Spinnen bauen ihre riesigen Netze im Dschungel, gerne auch in der Nähe des Weges.

Fahrradtour entlang der Nordostküste, La Digue

Das Fahrrad ist das Hauptfortbewegungsmittel auf La Digue. Eine Fahrt vom Hauptort La Passe gegen Norden und dann entlang der Ostküste wieder gen Süden ist ein entspannter und schöner Ausflug. Die Strasse ist asphaltiert, Verkehr gibt es aber keinen und unterwegs laden das Strandrestaurant Chez Jules zu einem Octopus-Salat und kleine Buchten zum Schnorcheln ein.

Fahrradtour zur Grande Anse, La Digue

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Von La Passe führt der Weg nach Süden und biegt dann beim Vogelreservat gegen Osten ab. Durch den dichten Wald geht es erst steil bergauf und dann zügig hinunter bis zur Grande Anse. Dort wartet eine kleine Strandbar mit Erfrischungen.

Union Estate, La Digue

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Der Union Estate ist ein Freilichtmuseum im Süden von La Digue. Hier gibt es einen Friedhof, auf dem die ersten Siedler La Digues begraben sind, ein altes Kolonialhaus, eine Kopramühle, ein Schildkrötengehege und eine Vanilleplantage.

  • Eintritt: 100 Rupien

Vallée de Mai, Praslin

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Im Vallée de Mai Nationalpark wächst die sagenumwobene Coco de Mer Palme. Die weiblichen Pflanzen tragen die Samen, die bis zu 25 Kilogramm schwer werden und einem weiblichen Becken ähneln. Die männlichen Blüten erinnern stark an einen Penis. Die Legende geht, dass sich die Pflanzen in stürmischen Nächten paaren. Der Wald mit dem dichten Blätterdach lässt sich auf verschiedenen Wegen erwandern, die Stimmung ist mystisch und wunderschön.

Curieuse Island

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Curieuse Island liegt nördlich von Praslin und steht unter Naturschutz. Sie ist nicht bewohnt und kann nur mit organisierten Touren besucht werden. Allerdings sind diese typisch Touri-Programm und wir fühlen uns da meistens etwas unwohl. Die freilebenden Riesenschildkröten, die unberührte Natur und der grillierte Fisch machen den Ausflug aber doch lohnenswert.

  • Boottransfer inkl. Mittagessen und Schnorcheln: 50 Euro

Strände

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DAS Highlight der Seychellen sind sicher die Strände. Obwohl sich wegen Strömungen nicht alle zum Schwimmen eignen, ist ihre Schönheit umwerfend. Palmen säumen die weissen Sandstrände, im türkisblauen Meer liegen die charakteristischen Granitfelsen.

Strände auf Mahé

  • Anse Royale: Im gleichnamigen Ort ist dieser Strand bei Einheimischen sehr beliebt. Da das Riff hier weit aussen liegt, kann man gut schwimmen, das Meer ist ruhig und glasklar. Am Wochenende picknicken hier einheimische Familien im Schatten der Bäume.
  • Anse Takamaka: Diese Bucht im Südwesten eignet sich gut zum Schwimmen, bietet aber nicht so viel Schatten. Am Ende der Bucht befindet sich das Restaurant Chez Batista. Der Strand ist vor allem bei Touristen beliebt.
  • Baie Lazare: Lange Bucht im Südwesten von Mahé, bei Ebbe zum Schwimmen fast zu flach. Am einen Ende kann man auf die Granitfelsen klettern und die Aussicht geniessen.
  • Anse Intendance: Sehr lange, unverbaute Bucht. Das Meer ist hier eher wild und zeitweise gibt es hier starke Strömungen, die das Schwimmen unmöglich machen. Am Strand gibt es ein Luxushotel, das auch eine kleine Strandbar betreibt.
  • Anse le Soleil: Kleine Bucht am Ende einer steilen Stichstrasse, die zwischen Anse la Mouche und Baie Lazare abzweigt.
  • Beau Vallon Bay: Dieser Strand ist das touristische Zentrum von Mahé, jedoch trotzdem nicht überlaufen. Hier gibt es, im Unterschied zu den meisten anderen Stränden, einige Hotels, die hinter dem Strand gebaut sind.

Strände auf La Digue

  • Anse la Reunion: Die La Digue Island Lodge ist direkt an diesen Strand gebaut und so halten sich hier viele Gäste des Hotels auf. Der Strand ist aber öffentlich und nicht überlaufen. Am Abend lässt sich hier ein wunderschöner Sonnenuntergang geniessen. Es gibt wenig Schatten am Strand.
  • Anse Sévère: Diese kleine Bucht nördlich von La Passe eignet sich bei Flut hervorragend zum Schnorcheln, bei Ebbe ist das Wasser sehr flach. Bäume bieten genügend Schatten, auch wenn es hier aufgrund der Nähe zu La Passe und dem Jetty relativ viele Leute hat.
  • Anse Source d’Argent: DER Traumstrand auf den Seychellen, den viele aus Werbespots kennen. Hier säumen riesige Granitfelsen den puderweichen Sandstrand, das Meer schimmert in allen Blautönen. Der Strand ist öffentlich zugänglich, man muss jedoch den Union Estate passieren und dort Eintritt bezahlen. Der Strand ist sehr beliebt bei Touristen, wenn möglich früh morgens oder gegen Abend besuchen.
  • Anse Patates: Kleiner Strand, der von den Gästen des nahen Hotels besucht wird. Hier ist das Meer wild, da es kein vorgelagertes Riff gibt.
  • Anse Fourmis: An der Ostküste von La Digue, wohin sich nur wenige Leute verirren. Der Strand bietet Schatten, man kann Schnorcheln oder zwischen den Felsen Fische und Krabben beobachten.
  • Grande Anse: An der Westküste von La Digue gelegen. Dieser Strand hat kaum Schatten, ist aber dennoch gut besucht. Manchmal kommen Einheimische zum Surfen hierher. Die Wanderung zur Anse Cocos beginnt hier.
  • Petite Anse: Dieser Strand ist nur zu Fuss erreichbar und entsprechend wenige Leute verirren sich hierher. Der Strand bietet keinen Schatten und ist so weiss, dass man geblendet wird. Das Meer ist wild.
  • Anse Cocos: Auch dieser Strand ist nur zu Fuss erreichbar und begeistert mit seinem weissen, puderweichen Sand. Die Stimmung hier ist sehr entspannt und ruhig, nur wenige Menschen kommen hierher.

Strände auf Praslin

  • Anse Volbert (Côte d’Or): Die Côte d’Or ist das touristische Zentrum auf Praslin, was nicht zuletzt am flachen, drei Kilometer langen Strand liegt. Hier kann man wunderbare Spaziergänge machen oder im seichten Wasser planschen. Einige Bäume bieten Schatten. Am Westende befinden sich einige Hotels und verschiedene Anbieter verkaufen Bootsausflüge nach Curieuse.
  • Anse Lazio: Dieser Strand wird als der schönste Strand der Seychellen gehandelt. Seit hier ein tödlicher Haiangriff stattfand, schützt ein Netz die Besucher. Der Strand bietet unter Bäumen und Palmen viel Schatten.

Transport

Hinkommen

Von Zürich aus fliegen Emirates Airlines via Dubai nach Mahé, die Hauptinsel der Seychellen. Mit einer Flugzeit von sechs plus vier Stunden ist die Reisedauer im Rahmen, dank nur zwei bis drei Stunden Zeitverschiebung ist auch Jetlag kein Problem. Emirates ist eine hervorragende Airline, die mit erstklassigem Service und wirklich gutem Essen überzeugt. Beim Abendessen kann man sogar zwischen zwei Hauptgängen auswählen, wer hat denn sowas schon erlebt beim Fliegen?

  • Flug buchen: travel.ch
  • Kosten: ca. 1150 CHF

Rumkommen

Auf den Seychellen individuell zu reisen ist unkompliziert und die Transportmöglichkeiten vielseitig. Wir haben praktisch alles ausprobiert, was möglich ist.

Bus: Auf den Inseln Mahé und Praslin verkehren Busse, die von den Einheimischen rege genutzt werden. Sie verkehren einigermassen regelmässig, allerdings nicht immer nach Fahrplan und steuern praktisch alle Ortschaften an. Busstops sind mit einem entsprechenden Vermerk auf der Strasse gekennzeichnet, das Ticket kauft man beim Einsteigen direkt beim Chauffeur. Wer mit viel Gepäck reist, sollte auf den Bus verzichten, die meisten Fahrer lassen einem wegen Platzmangels nicht einsteigen.

  • Kosten: 5 Rupien

Taxi: Taxis fahren auf Mahé und Praslin sowie teilweise auf La Digue. Sie lassen sich durch Winken anhalten oder man kann sie via Unterkunft reservieren. Taxis sind sehr teuer, die Fahrer jedoch oft sehr gesprächig und so erfährt man bei einer Taxifahrt oft viel Spannendes über die Inseln und ihre Bewohner.

  • Kosten: z.B. Airport Mahe – Glacis 600 Rupien

fahrrad

Fahrrad: Insbesondere auf La Digue, die nur fünf Kilometer lang und drei Kilometer breit ist, ist das Fahrrad das wichtigste Fortbewegungsmittel. Auf La Digue existieren bislang nur ca. 20 Autos, die Strassen sind asphaltiert und so ist Fahrradfahren sehr angenehm. Fahrräder lassen sich auf La Digue und eingeschränkt auch auf Praslin tageweise mieten. Eine kurze Probefahrt mit Bremsentest kann dabei nicht schaden.

  • Mieten: Bei Harry Leducle auf La Digue, er ist am Jetty anzutreffen oder telefonisch unter 2608434 erreichbar.
  • Kosten: ca. 100 Rupien

air-seychelles

Inland-Flüge: Die kleinen Maschinen von Air Seychelles fliegen täglich mehrmals zwischen Mahé und Praslin. Ein Flug über den indischen Ozean und die vielen kleinen Inseln ist ein besonderes Erlebnis. Der Flug dauert nur ca. 20 Minuten.

Fähre: Zwischen Mahé, Praslin und La Digue verkehren regelmässig Personenfähren. Die Fahrt von Mahé nach Praslin dauert ca. eine Stunde, jene von Praslin nach La Digue nur 15 Minuten. Tickets können direkt am Jetty gekauft werden.

  • Kosten: Mahé <> Praslin 800 Rupien, Praslin <> La Digue 217 Rupien

mietauto

Mietauto: Auf Mahé kann es sich lohnen, ein Mietauto zu nehmen, um im eigenen Rhythmus die Insel zu erkunden. Die Strassen sind gut ausgebaut, allerdings sehr schmal. Deshalb sind die meisten Mietautos auch sehr klein und da die Distanzen kurz sind, fällt Benzin finanziell kaum ins Gewicht. An vielen Stränden kann man umsonst unter den Bäumen parken, nur unter Kokospalmen sollte man sein Auto aus naheliegenden Gründen nicht abstellen. Eine Buchung von der Schweiz aus ist um einiges teurer als eine Reservation vor Ort.

  • Mietautoverleih Mahe: Okap
  • Kosten: 36 Euro/Tag

Reiseführer Sydney

Unterkunft

Jolly Swagman Backpackers

Das Jolly Swagmann Backpackers (die australische Benamsung von Hostels) liegt in King’s Cross, ein früher eher zwielichtiges Viertel, wo sehr viele Budget-Unterkünfte beheimatet sind. Das Backpackers verfügt über Dorms und private Zimmer mit Dusche/WC auf dem Gang. In der Gemeinschaftsküche kann man sich selbstständig etwas brutzeln und morgens ein kleines Frühstück zu sich nehmen. Die Zimmer und das ganze Haus sind sauber und das Personal freundlich.

Essen und Trinken

Das Essen und Trinken in Sydney unterscheidet sich nicht gross von anderen Grossstädten dieser Welt, allerdings hatten wir den Eindruck, dass die Sydneysider doch ganz schön verfressen sind. Restaurants und Imbissbuden gibt es nämlich zuhauf und sie sind immer sehr gut besucht. Durch die Internationalität der Stadt ist auch die Auswahl der Gerichte sehr gross, ob indisches Curry, Sushi oder Schnitzel, man bekommt hier alles.

Da Sydney sehr teuer ist, liegt Essen gehen nicht täglich drin, Alternativen gibt es aber in kleinen Take Aways beispielsweise um den Bahnhof King’s Cross.

Aktivitäten

Royal Botanical Gardens

Die Royal Botanical Gardens sind ein weitläufiger Park im Zentrum der Stadt und liegt direkt östlich des Sydney Opera House und dem Circular Quay. Ein Spaziergang durch den Garten lässt sich also gut mit der Besichtigung dieser zwei Sehenswürdigkeiten vereinen.

Der Garten ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt und grenzt an die Bucht, von wo man einen wunderbaren Blick auf den Hafen, die Harbour Bridge und das Opera House hat. Auch Restaurants und Imbissbuden gibt es im Park.

Shopping/Sightseeing

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Unser erster Eindruck von Sydney war: Tun die Menschen hier auch anderes als Shoppen und Essen? Die Innenstadt gleicht einem riesigen Shopping-Paradies und die George Street und die parallel dazu verlaufende Pitt Street (Fussgängerzone) sind gesäumt von Einkaufsläden und Shoppingcentern und immer sehr busy.

An der George Street befindet sich auch das Queen Victoria Building, ein Ende Neunzehntes Jahrhundert erbautes, viktorianisches Gebäude, das ursprünglich eine Markthalle war und heute gehobene Geschäfte beherbergt. Das QVB ist auf jeden Fall einen Besuch wert, da die Architektur und die Innenausstattung eindrücklich sind und sich das Gebäude von aussen total von den modernen Wolkenkratzern der Stadt abhebt.

Die Innenstadt zu erkunden lohnt sich also, egal ob man tatsächlich shoppen geht oder nur die vielen Menschen beobachtet oder die Gebäude besichtigt.

Darling Harbour

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Der Darling Harbour liegt westlich des Stadtzentrums und ist heute ein Erholungsgebiet mit Hotels, Restaurants, Shoppingcentern, dem Aquarium und einer Fussgängerzone entlang des Wassers.

Dieser Stadtteil war bis in die 80er-Jahre ein «Schandfleck» der Stadt, da hier sehr viele arme Hafenarbeiter nach Jobs suchten und wurde deshalb Ende des 20. Jahrhunderts völlig neu gestaltet.

Heute kann man am Darling Harbour bummeln und Leute beobachten, Eis essen, das Imax-Kino oder eines der zahlreichen Museen besuchen.

Aquarium

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Im Darling Harbour befindet sich das Sydney-Aquarium, in welchem einheimische Tiere wie Dugongs, Haie, Rochen und tropische Fische beobachtet werden können. Highlight ist ein Unterwassertunnel, den man durchlaufen kann und dabei die Meeresbewohner um einen herumschwimmen.

  • Kosten: 40 AUD. Bei Online-Buchung oder über die Unterkunft gibt es oft starke Ermässigungen.
  • Öffnungszeiten: täglich
  • Website: Sydney SeaLife Aquarium

Dinner Cruise Captain Cook

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Sydney ist von Wasser umgeben und es lohnt sich, die Stadt auch einmal von dieser Seite zu betrachten. Am Circular Quay und Darling Harbour bieten zahlreiche Schiffsgesellschaften Cruises an, wir haben mit Capain Cook eine Dinner Cruise gemacht. Obwohl relativ teuer fanden wir es lohnenswert, da romantisch, die Skyline eindrücklich und das Essen sehr lecker.

Sydney Tower

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Der Sydney Tower ist ein Fernsehturm und eine Aussichtsplattform mitten in der Innenstadt und ist in der Skyline nicht zu verfehlen. Auf über 250 Meter Höhe geniesst man einen Rumdumblick über die weitläufige Stadt und kann die zahlreichen Parks und Wahrzeichen, sowie das geschäftige Treiben der George Street betrachten.

  • Kosten: ca. 25 AUD, Vergünstigungen bei Online-Buchung oder in Kombination mit anderen Sehenswürdigkeiten
  • Website: The Sydney Tower Eye

Sydney Harbour Bridge

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Die Brücke, die von den Einheimischen «coat hanger», also Kleiderbügel, genannt wird, wurde 1932 gebaut. Heute kann man mit Zug, Auto oder zu Fuss das imposante Bauwerk überqueren und geniesst dabei einen tollen Blick auf die Bucht mit dem Sydney Opera House.

Transport

Hinkommen

Australien war Teil unserer Weltreise und wir sind deshalb nicht von Europa, sondern von Hawaii nach Sydney geflogen. Gewählt haben wir Jetstar, eine günstige, aber unserer Meinung nach, sehr gute Airline. Natürlich muss man – wie bei allen Billigairlines – jeden Mist zusätzlich bezahlen, aber die Flugbegleitung ist nett und alles läuft unkompliziert und professionell ab. Die Flugzeit von Hawaii nach Sydney beträgt ca. 11 Stunden, von Europa ist es natürlich um einiges mehr.

Fliegt man von Europa nach Australien, kann es sich unter Umständen preislich und wegen der langen Reise lohnen, einen Zwischenstopp in Asien, zum Beispiel Singapur oder Kuala Lumpur, einzuplanen.

Viele Hostels in Sydney bieten einen Shuttle vom Flughafen direkt zur Unterkunft an, ansonsten fahren aber auch die Bahn oder Taxis. Wie alles in Australien nicht unbedingt günstig.

Rumkommen

Obwohl Sydney eine sehr weitläufige und grosse Stadt ist, ist die eigentliche Innenstadt relativ kompakt und kann zumindest teilweise zu Fuss erkundet werden. Wird man trotzdem irgendwann lauffaul, ist der öffentliche Nahverkehr sehr empfehlenswert. Die Züge und Busse, sowie auch verschiedene Fähren, fahren regelmässig und pünktlich, das Ticketsystem und Streckennetz ist verständlich.

Die Website des Transport NSW gibt Auskunft über Tickets, Fahrpläne etc.

Reiseführer Costa Rica

Unterkunft

In Costa Rica sind wir mehrheitlich in Hostels untergekommen. Dabei haben wir immer ein Doppelzimmer genommen, meist mit Bad auf dem Gang, das mit anderen geteilt wird.

Hotel Berna Tica

Das Hotel Berna Tica befindet sich in Alajuela, wo auch der Flughafen von Costa Rica liegt. Das Hotel wird von einer Schweizerin geführt und entsprechend halten sich hier sehr viele Schweizer auf, die am Anfang oder Ende ihrer Costa Rica Reise stehen. Dora, die Besitzerin, lebt seit über zehn Jahren in Costa Rica und weiss sehr viel über ihre Wahlheimat zu erzählen. Sie ist sehr hilfsbereit und der Aufenthalt bei ihr ist gemütlich. Im kleinen, offenen Esssal wird man abends von ihr bekocht und kann sich jederzeit ein kühles Bier aus dem Kühlschrank nehmen. Bezahlen kann man das am Ende des Aufenthalts. Das Hotel verfügt über mehrere Doppel-, Dreier- und Viererzimmer und einen kleinen Pool. Vor dem Haus hält ein Bus, der einem nach Alajuela bringt, wenn man spät am Flughafen ankommt, organisiert Dora aber auch einen Transfer.

  • Lage: Alajuela (etwas ausserhalb)
  • Kosten: ca. 50 USD pro Nacht im Doppelzimmer
  • Website: Hotel Berna Tica

Wavetrotter Hostel

Das Wavetrotter Hostel wird von einem jungen italienischen Ehepaar geführt, die sich mit ihrem Gästen die Küche und den Aufenthaltsraum teilen. Als wir im Wavetrotter übernachteten, empfanden wir die Besitzer als eher unfreundlich und genervt, die Preise als eher gesalzen und würden die Unterkunft nicht vorbehaltlos empfehlen. Das Hostel verfügt über geschlechtergetrennte Dorms mit Gemeinschaftsbad im Haupthaus, einige Doppelzimmer mit eigenem Bad sowie Appartments mit voll ausgestatteter Openairküche und Badezimmer. Der Garten mit Hängematten und Tischen lädt zum Verweilen ein und zum Strand sind es nur wenige Gehminuten.

  • Lage: Santa Teresa, Nicoya Halbinsel
  • Kosten: ca. 60 USD pro Nacht im Appartment
  • Website: Wavetrotter Hostel

Hostel Casa Zen

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Das Casa Zen ist ein Hostel und eine Yoga-Schule in Santa Teresa in unmittelbarer Nähe zum langen Sandstrand. Das Hostel verfügt über Dorms sowie Doppelzimmer, die Badezimmer werden geteilt und es gibt eine kleine Openairküche, die allen Gästen zur Verfügung steht. Die Reception ist gleichzeitig auch die Bar und Ausgabe des Frühstücks, das jeden Morgen im Preis inbegriffen serviert wird. Im oberen Stock des Gebäudes befindet sich der halboffene Yoga-Raum, wo täglich Yoga-Stunden angeboten werden. Die Zimmer sind etwas klein und sehr zweckmässig, die Bäder jedoch sehr sauber und das Personal super freundlich.

  • Lage: Santa Teresa, Nicoya Halbinsel
  • Kosten: ca. 35 USD pro Nacht im Zweierzimmer mit Gemeinschaftsbad
  • Yoga: 9 USD pro Lektion, im Abo günstiger
  • Website: Casa Zen Hostel

Hotel Luna Llena

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Das Hotel Luna Llena in Montezuma wird von einer Deutschen geleitet, die bereits seit 20 Jahren in Costa Rica lebt. Das Hotel hat mehrere Häuschen in einem wunderschönen Garten verteilt, in welchen sich Einzel- und Doppelzimmer sowie gemeinsam genutzte Badezimmer befinden. Im Haupthaus befindet sich die Reception, die Dorms, eine Küche sowie ein grosszügiger Outdoor-Bereich mit Hängematten und Sofas. Die Atmosphäre hier ist sehr entspannt und man kann gut einen Tag im Garten verbringen und den Affen beim Spielen zusehen.

  • Lage: Montezuma, Nicoya Halbinsel
  • Kosten: ca. 38 USD pro Nacht im Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad
  • Website: Luna Llena

Buddha House

Jaco ist eine wahnsinnig hässliche Touristenstadt an der Pazifikküste. Die Ortschaft besteht aus einer langen Strasse, an welcher sich Einkaufsläden, Bars und Hostels befinden sowie einem breiten Sandstrand. Wir waren nur eine Nacht dort und fanden es nicht sehr prickelnd, anderen gefällt es aber vielleicht hier. Das Hostel hingegen war sehr angenehm, mit Dorms und Doppelzimmern sowie einem gemütlichen Garten mit Hängematten und einem Pool.

Flutterby House

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Das Flutterby House ist ein sehr spezielles Hostel, welches von zwei Schwestern aus Kalifornien geleitet wird. Sie haben sich ganz der Nachhaltigkeit verschrieben und so wird im Flutterby House alles aus regionalen und nachwachsenden sowie recycletem Material hergestellt. Die kleinen Holzhütten, die ein einem grosszügigen Garten verstreut liegen, sind sehr einfach und so gebaut, dass der Wind gut durchzieht und das Sonnenlicht sie erhellt. Das Hostel liegt nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt, welcher nicht sehr stark frequentiert wird. Das Publikum ist wie überall an der Westküste sehr international und teilweise etwas Ami-lastig.

  • Lage: Uvita
  • Kosten: ca. 35 USD pro Nacht im Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad
  • Website: Flutterby House

Hotel de Montaña El Pelicano

Dieses Hotel liegt im kleinen Dorf San Gerardo de Rivas, welches am Fusse des Chirripo, des höchsten Berges von Costa Rica, liegt. Entsprechend übernachten hier in erster Linie Wanderer, die sich auf die zweitätige Wanderung auf den Chirripo vorbereiten. Das Hotel verfügt über spartanisch eingerichtete Doppelzimmer mit eigenem oder Gemeinschaftsbad, einen Pool sowie ein grosses Restaurant mit gutem und preiswerten Frühstück und Abendessen. Der Besitzer Omar und das Personal sind sehr freundlich und hilfsbereit. Omar ist im Dorf sehr bekannt und engagiert sich mit diversen Projekten in der Gemeinde.

  • Lage: San Gerardo de Rivas
  • Kosten: ca. 50 USD pro Nacht im Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad, inkl. Frühstück
  • Website: Hotel de Montaña El Pelicano

Hostel Casa de Lis

Dieses Hostel wird von seiner holländischen Besitzerin Lis geführt. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, ein Hostel mit Hotelstandard zu errichten und dies ist ihr unserer Meinung nach gelungen. Für einen mehr als fairen Preis kann man im Doppelzimmer mit eigenem Bad übernachten, zusätzlich gibt es auch Zimmer mit Gemeinschaftsbad und Dorms. Zum Haus gehört auch eine Terrasse, ein Garten und eine kleine Küche. Lis und ihre Mitarbeiter sind alle sehr freundlich und helfen gerne auch bei der Organisation von Ausflügen und Aktivitäten.

  • Lage: Turrialba
  • Kosten: ca. 30 USD pro Nacht im Doppelzimmer
  • Website: Hostel Casa de Lis

Essen und Trinken

Die Küche von Costa Rica ist geprägt von frischen Früchten, Bohnen, Reis und Mais. Sehr abwechslungsreich ist es nicht, aber kräftig und schmackhaft. Nationalgerichte sind das Casado und das Gallo Pinto. Beide sind eine Mischung aus Reis und Bohnen, ergänzt werden Zwiebeln, Rührei, manchmal auch Schinken oder Huhn.

Getrunken wird viel Wasser (es ist sehr heiss und feucht) sowie Fruchtsäfte, sogenannte Batidos. Diese werden aus frischen Papaya, Mango, Ananas etc. zubereitet und mit Wasser oder Milch gemischt getrunken. Auch Bier (lokal gebraut: Imperial und Pilsen) und frische Kokosmilch werden gerne und oft getrunken.

Restaurants gibt es haufenweise und jeder wird etwas für seinen Geschmack finden. Wer es einfacher mag, isst in den sogenannten Sodas, dies sind kleine, sehr einfache Restaurants, die nur wenige Gerichte anbieten, die man meist an einem Tresen bestellt. Hier isst man sehr gut und vor allem super günstig. Auch an Strassenständen bekommt man günstiges Essen, zum Beispiel Rindsspiesschen für ca. 2 Dollar das Stück.

Aktivitäten

Costa Rica ist ein unglaublich vielfältiges Land und bietet entsprechend unzählige Möglichkeiten an Aktivitäten. Die Pazifikküste ist bei Surfern sehr beliebt, durch die bergige Topografie kommen aber auch Wanderer auf ihre Kosten.

Natur

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Besonders hervorzuheben ist die Natur Costa Rica’s. Neben traumhaften Stränden, wildem Regenwald und anderen landschaftlichen Reizen ist auch die Tierwelt sehr spannend. Die Tiere leben sehr eng mit den Menschen zusammen und es ist üblich, dass im Garten von Hostels Geckos und Echsen leben, Affen in den Bäumen herumturnen und Vögel zwitschern.

Parque Central, Alajuela

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Wie in jeder Stadt in Costa Rica hat es auch in Alajuela einen zentralen Park, wo man sich tagsüber trifft und aufhält. Hier beobachtet man Einheimische, die ein Schwätzchen halten, verliebte Teenager beim Händchenhalten und erstaunte Touristen beim Eisessen.

Surfen

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Die gesamte Pazifikküste ist ein Paradies für Surfer. Stetiger Wellengang, traumhafte Strände und unzählige Surfschulen machen Costa Rica zu dem Surfer-Eldorado Mittelamerikas. Ausprobiert haben wir den Surfshop Al Chile in Santa Teresa, welcher von Esther, einer Engländerin und ihrem Freund Palomillo, einem Costa Ricaner, geführt wird. Sie bieten Lektionen zu günstigen Preisen und Boardverleih an und sind beide supernett.

Website: Al Chile Surf Shop & School

Yoga

Als Ausgleich zum Surfen schwören viele Einheimische und Touristen auf Yoga. Dieses wird in verschiedenen Schulen in Kursen angeboten, zum Beispiel im Casa Zen, welches täglich Lektionen anbietet. Viele Schulen bieten auch Lektionen am Strand an, teilweise kann man mit Yoga beim Sonnenaufgang vor traumhafter Kulisse in den Tag starten.

Website: Casa Zen Yoga

Strandleben Santa Teresa

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Santa Teresa auf der Nicoya Halbinsel ist eigentlich einfach ein langer, breiter Strand. Hier kann man surfen, etwas schwimmen, lange Spaziergänge unternehmen, reiten oder einfach im Sand liegen und die Sonne geniessen. Abends trifft sich das gesamte Dorf am Strand, um den Sonnenuntergang zu geniessen, welcher wirklich sehr, sehr schön ist.

Wasserfälle Montezuma

Wer genug hat vom salzigen Meer sollte sich in Montezuma zum Süsswasser begeben. Eine kurze Wanderung bringt einem zum ersten Wasserfall, der in grosses Becken fliesst, in welchem man herrlich schwimmen kann. Wer mag, klettert danach weiter zu den oberen zwei Becken, welche noch schöner sind. Der Aufstieg ist jedoch ziemlich tricky, macht aber sehr viel Spass.

Cloudbridge Nature Reserve

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Am Fusse des Chirripos befindet sich dieses private Naturreservat mitten im Nebelwald, es wurde von einem amerikanischen Ehepaar gegründet. Hier kann man wunderbar wandern und ist dabei fast alleine, weil die grossen Massen zum Chirripo pilgern. Wir haben eine Wanderung von ca. sechs Stunden gemacht, die erst zu einigen wunderschönen Wasserfällen führt und dann durch den mystischen Nebelwald hindurch.

Website: Cloudbridge Nature Reserve

Aguas Termales, San Gerardo de Rivas

Im kleinen Bergdorf San Gerardo de Rivas am Fusse des höchsten Berges von Costa Rica liegen mitten im Wald die Aguas Termales, kleine Becken, die mit dem Wasser von heissen Quellen gefüllt sind. Das Wasser fliesst dort natürlich durch, nur die Becken wurden entsprechend platziert. Herrlich entspannend.

Website: Aguas Termales Gevi

River Rafting

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River Rafting auf dem Rio Pacuare durch den unberührten Dschungel ist ein tolles Erlebnis. Verschiedene Companies bieten Touren an, wir fanden Tico’s River Adventures, eine Costa Ricanische Company sehr gut. Sie holen einem in der Unterkunft ab und gemeinsam fährt man mit einem Minibus zum Fluss. Die Guides sind extrem witzig, aber auch sehr professionell. Nach einer Einführung geht’s in mehreren Booten los, am Mittag gibt es etwas Leichtes zu essen und zwischendurch bewältigt man einige Stromschnellen des Rio Pacuare. Der Fluss fliesst durch unberührte Natur.

Transport

Hinkommen

Im Rahmen unserer Weltreise sind wir von Puerto Rico mit American Eagle nach Costa Rica geflogen. Wer aus der Schweiz anreist, findet auf Flugsuchmaschinen wie Swoodoo.ch verfügbare Flüge. Auf der Website travelcostarica.nu gibt es eine Übersicht über Verbindungen nach Costa Rica.

Rumkommen

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Costa Rica verfügt über ein sehr gutes, wenn auch etwas schwierig zu verstehendes Netz an Bussen. Die Bus-Unternehmen sind privat und so bedienen verschiedene Unternehmen die Strecken. Einige Strecken werden von mehreren Unternehmen bedient, die Haltestellen befinden sich aber mitunter an verschiedenen Orten. Es gibt also keine zentralen Bus-Haltestellen und selten Fahrpläne. Aber es gibt in fast jedes Kuhdorf einen Bus. Um Abfahrtszeiten und -ort herauszufinden, konsultiert man am besten seinen Reiseführer, das Internet und fragt dann noch etwas rum. Die Einheimischen sind die beste Quelle, denn auch sie nutzen die Busse fleissig. Teilweise gibt es spezielle Touristen-Busse, die dann etwas teurer sind. Unterschieden wird zudem zwischen «Directo» und «Collectivo», wobei der Directo direkt von A nach B fährt, der Collectivo an jedem Misthaufen hält und noch mehr Passagiere zusteigen lässt. Der Komfort variiert, von alten amerikanischen Schulbussen bis zu modernen, klimatisierten Cars ist ziemlich alles vorhanden. Die Preise sind überschaubar. Da in den letzten Jahren öfters Gepäck geklaut wurde, sollte man seine Wertsachen bei sich tragen. Die Busfahrer geben aber Acht und man erhält einen Zettel für seinen Koffer, damit nicht Fremde das Gepäck einfach abholen am Ende der Fahrt.

Reiseführer New Orleans

Unterkunft

New Orleans ist eine sehr touristische Stadt und die Unterkünfte, vor allem im historischen French Quarter, sind entsprechend teuer. Eine zahlbare Unterkunft zu finden, ist nicht immer einfach, bei Veranstaltungen wie dem Mardi Gras Karneval empfiehlt es sich, lange voraus zu buchen.

Flo & Joe’s Candlelight Hostel

Wir hatten vorab nur schlechtes über diese Unterkunft gelesen, wagten es mangels Alternativen jedoch trotzdem, dort zu übernachten. Das Hostel liegt im Stadtteil Tremé, einem geschichtsträchtigen Viertel in Nachbarschaft zum French Quarter. Es ist ein altes Wohnhaus und verfügt über einige Doppelzimmer und Dorms, geteilte, geschlechtergetrennte Badezimmer, eine Küche und einen kleinen Aufenthaltsraum. Da es Bettwanzen gab, sind die Betten in Plastik verpackt, was beim Liegen ein merkwürdiges Knistern verursacht, aber offenbar die Viecher abhält. Das Personal ist nett, aber relativ desinteressiert. Das Hostel ist nicht der Inbegriff von Gemütlichkeit, aber sauber und preislich ok.

The Hotel Modern

Ein eher teures Hotel, das jedoch einen sehr angenehmen Aufenthalt verspricht. Das Personal ist super freundlich und sehr hilfsbereit bei allen Fragen, die man hat. Unser Zimmer verfügte über ein grosses Badezimmer mit Wanne, ein unglaublich bequemes Bett und einen riesigen Flatscreen-TV. Das Hotel befindet sich in Gehdistanz zum French Quarter und zum Bahnhof.

Essen und Trinken

Essen

Die Preise im touristischen French Quarter sind gesalzen, teilweise lohnt es sich aber, da das Essen an einigen Orten echt gut ist. Ausprobieren sollte man lokale Spezialitäten wie Gumbo oder Seafood. New Orleans ist ein Melting Pot von Kulturen – Amerikanisch, Französisch, Spanisch und Afrikanisch, und das zeigt sich auch in seiner Küche.

Trinken

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An der Bourbon Street im French Quarter reiht sich eine Bar an die andere. Als eine der wenigen Städte in den USA erlaubt Nola das Trinken von alkoholischen Getränken in der Öffentlichkeit. Und das wird von vielen ausgenutzt, sodass die Bourbon Street bereits nachmittags zur Vergnügungsmeile wird. Daneben gibt es aber auch einige Bars, die neben guten Drinks auch auf gute Musik setzen – nicht umsonst ist New Orleans die Jazz- und Blues-Hauptstadt.

Aktivitäten

Nawlins, wie die Stadt im lokalen Slang ausgesprochen wird, ist eine faszinierende und vielseitige Stadt. Dementsprechend gibt es hier viel zu sehen und zu tun. Es wird davon abgeraten, den Stadtteil Central City zu besuchen, da hier viel Kriminalität herrscht.

Spaziergänge

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Entlang des Mississippi Rivers, durch das French Quarter und den Business District, durch Tremé und Carrolton. Um die Atmosphäre des Big Easy aufzunehmen, sind ausgedehnte Spaziergänge genau das richtige. Die Architektur unterscheidet sich in allen Stadtteilen, von perfekt aufgemotzten Kolonialbauten im French Quarter über imposante Villen im Garden District bis hin zu baufälligen Hütten mit Retro-Charme.

Fahrt mit dem Streetcar

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Die Wagen der Streetcars sind teilweise seit dem 19. Jahrhundert im Einsatz. Die Fahrt mit den historischen Wagen ist langsam und gemütlich und es ist spannend, dabei zuzusehen, wie der Führer den Streetcar bedient.

Katrina & beyond – Ausstellung im Lousiana State Museum

Neun Jahre ist es mittlerweile her, seit der Hurrikan Katrina die Stadt unvorstellbar hart getroffen hat. Mehrere Wochen lang war New Orleans von Wasser überflutet, unzählige Bewohner verloren ihre Häuser und Habseligkeiten. Ein grosser Teil der Bevölkerung ist geflohen, nicht alle kamen zurück. Der Big Easy leidet auch heute noch an den Folgen des Sturm. Die Ausstellung zeigt abwechslungsreich gestaltet die schwierige Zeit vor, während und nach des Sturm. Sehr bewegend!

Natürlich gibt es noch viel mehr zu tun in New Orleans, bei drei Tagen Regenwetter hielt sich unser Tatendrang jedoch leicht in Grenzen 😉 Zum Beispiel: eine Tour in die Sümpfe, eine Führung durch die Friedhöfe, eine Fahrt auf dem Mississippi….

Transport

Hinkommen

Nach New Orleans gelangt man mit dem Flugzeug, der Flughafen der Stadt heisst Louis Armstrong International Airport. Aber auch mit dem Amtrak-Zug oder dem Greyhound-Bus kommt man nach New Orleans. Bus und Zug starten am Union Passenger Terminal, unweit des Central Business Districts.

Rumkommen

Als Besucher hält man sich vorwiegend in den zentralen Stadtteilen French Quarter, Central Business Disctrict, Uptown und Tremé auf. Die Distanzen sind in diesen Stadtteilen nicht sehr gross, deshalb kann man bequem zu Fuss unterwegs sein. Aber auch die Fahrt mit Bus und Streetcar lohnt sich, das Personal ist sehr freundlich und die Preise fair. Vor allem die Fahrt mit dem historischen Streetcar lohnt sich, da es nicht nur Fortbewegungsmittel ist, sondern auch Sehenswürdigkeit.

 

Reiseführer Chicago

Unterkunft

Chicago Getaway Hostel

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Die Hotelpreise in Chicago sind aufgrund der vielen Business-Traveler extrem hoch. Nur schon deshalb lohnt es sich, in einem Hostel abzusteigen. Das Chicago Getaway Hostel liegt im District Lincoln Park, eine wohlhabende Wohngegend mit vielen Restaurants und See-Anstoss. Das Hostel selber ist sehr gross und verfügt sowohl über Dorms als auch über private Zimmer, wahlweise mit eigenem Bad oder geteiltem Bad auf dem Gang. Die Zimmer sind sehr einfach, aber funktional und sauber. Das Personal ist super freundlich und mischt sich immer gerne unter die Gäste. Es werden täglich Aktivitäten angeboten. Eine grosse Küche bietet die Möglichkeit, selber zu kochen, das dreckige Geschirr wird sogar regelmässig vom Personal abgewaschen. Frühstück mit Toast, Früchten und Müsli ist im Preis inbegriffen und wird im grossen Esssal eingenommen. Dieser Raum dient auch als Treffpunkt für alle Gäste, zusätzlich gibt es eine Terrasse, einen Fernsehraum und Computer-Stationen. Trotz seiner Grösse hat das Hostel eine sehr familiäre Atmosphäre und man lernt schnell Leute kennen.

Essen und Trinken

Wie es sich für eine amerikanische Grossstadt gehört, kann man in Chicago von griechischem Souvlaki zu chinesischem Dim Sum alles essen. Möglichkeiten zur Verpflegung gibt es unzählige, von einfacher Hot Dog Bude bis hin zum Sternerestaurant. Ausprobieren sollte man auf jeden Fall eine Chicago-style Pizza, eine Kalorien- und Cholesterinbombe par excellence. Unglaublich lecker. Chicago rühmt sich auch, die besten Hot Dogs zu servieren. Die Würstchen sind immer reines Rindfleisch und der Hot Dog wird gefüllt mit Salat, Tomaten, Essiggurken, Chilli und einem köstlichen Relish. Ketchup gehört in diesen Hot Dog nicht!

Restauranttipp

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Wer es exklusiv mag, der sollte den Signature Room im 95. Stock des John Hancock Buildings ausprobieren. Natürlich ist das Dinieren in diesem Restaurant mit angeschlossener Bar nicht günstig, aber das Essen und die Drinks sind köstlich und die Aussicht auf die Stadt und den Lake Michigan atemberaubend. Dresscode!

Aktivitäten

Die Möglichkeiten, sich in Chicago die Zeit zu vertreiben, sind schier unendlich. Museen, Kunst, Sport, Architektur, Pärke, Shopping… Chicago bietet wirklich für jeden Besucher etwas. Eine Auswahl.

Spaziergänge

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Auch eine Grossstadt wie Chicago kann man gut zu Fuss entdecken, wobei beim Blick auf die Karte schnell klar wird, dass man nur einen Bruchteil der Stadt gesehen hat. Für ausgedehnte und entspannte Fussmärsche eignet sich das Ufer des Lake Michigans. Entlang des Sees gibt es einen mehrere Kilometer langen Weg, der vom Süden der Stadt bis in den Norden reicht. Zu sehen gibt’s auf der einen Seite den unendlich scheinenden Lake Michigan, auf der anderen Seite die Skyline des Loops, mehrere Sandstrände und immer wieder grosszügige Grünflächen.
Auch die Innenstadt, der sogenannte Loop, eignet sich für einen Spaziergang. Eindrücklich hier vor allem die unzähligen Wolkenkratzer. Achtung: Chicago wird nicht umsonst The Windy City genannt. Insbesondere am Lake und in den Häuserschluchten des Loops pfeift einem der Wind kalt um die Ohren. Warm anziehen!

Lincoln Park

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Der riesige Park im gleichnamigen Stadtteil verfügt über viele Grünflächen, mehrere Teiche und Badestrände am Lake Michigan. Auch mehrere Sportplätze und Häfen sind im Lincoln Park zu finden. Daneben gibt es im Park auch einen Zoo, der Eintritt ist umsonst und man sieht hier Tiere wie Affen, Giraffen und Löwen. Der Zoo ist meist gut besucht und es lohnt sich, einen Snack mitzubringen, da die Restaurants eher teuer und ungemütlich sind.

Architektur-Tour

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Per Bus oder per Boot zwischen den Wolkenkratzern hindurch fahren und dabei allerlei spannende Informationen von freundlichen Guides erhalten. Alternativ können diese Touren auch zu Fuss, mit dem Fahrrad oder dem Segway absolviert werden. Organisiert werden viele dieser Touren von der Chicago Architecture Foundation.

Willis Tower / Sears Tower

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Der Willis Tower (bis 2009 Sears Tower) ist mit 442 Meter das höchste Gebäude Chicagos. Der Turm wird jährlich von über 1.5 Millionen Menschen besucht. An klaren Tagen kann man eine Aussicht über vier Staaten – Illinois, Indiana, Wisconsin, Michigan – geniessen. Im 103. Stock kann man zudem das Skydeck besuchen, Glasbalkone, von denen man hunderte Meter tief nach unten sieht. Nichts für Menschen mit Höhenangst.

Navy Pier

Der Navy Pier ist ein ca. 1 km langer Pier am Lake Michigan und ist heute die Nummer eins Touriattraktion Chicagos. Wieso genau, ist mir selber nicht ganz klar. Vom Navy Pier weg führen viele Sightseeing Tours zu Wasser, hier starten auch die Entertainment Cruises. Mittwochs und Samstags gibt es im Sommer Feuerwerke zu bewundern und es werden auf dem Pier Shows gezeigt, es gibt Museen und ein IMAX Kino. Der Navy Pier ist ein typisch amerikanischer Vergnügungspark, hier allerdings im Mini-Format.

  • Kosten: je nach Aktivität
  • Website: Navy Pier

Millenium Park

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Südlich des Loops und direkt am Lake Michigan liegt der Millenium Park. Er beherbergt mehrere Attraktionen wie zum Beispiel ein Open Air Konzertgelände (Jay Pritzker Pavillion), die berühmte Spiegel-Skulptur Cloud Gate, Gärten und Museen. Charakteristisch für den Park ist die Präsentation von Kunst in einem öffentlichen Raum. Allein im Millenium Park kann man Tage verbringen!

Transport

Hinkommen

Chicago hat zwei Flughäfen, den O’Hare International Airport und den Midway Airport. Beide sind mit dem öffentlichen Verkehr an die Innenstadt angeschlossen. Internationale Flüge aus Europa werden meist in O’Hare landen.

Wer aus einer anderen amerikanischen Stadt anreist, kann dies auch per Bus oder Zug tun. Amtrak fährt aus allen Richtungen nach Chicago und eine Fahrt mit dem Zug lohnt sich auf jeden Fall. Immer die Grösse der USA im Auge behalten, so dauert zum Beispiel die Strecke New Orleans – Chicago ca. 20 Stunden.

Wikivoyage listet die Anreisemöglichkeiten ausführlich.

Rumkommen

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Kein Besucher sollte Chicago verlassen, ohne mit dem charakteristischen «L» gefahren zu sein. Das «L» steht für den historischen Elevated Train, heute aber ist damit das gesamte Zug-System der Stadt gemeint. Die Chicago Transit Authority (CTA) betreibt die Züge und Busse der Innenstadt, wobei die Züge alle im Loop (Downtown Chicago) starten und in alle Himmelsrichtungen in die verschiedenen Stadtteile weiterfahren. Der öffentliche Verkehr in Chicago funktioniert einwandfrei und man kann wirklich jeden Ort in der Stadt mit Zug oder Bus erreichen. Ganz gratis ist das nicht, die Preise sind aber doch relativ fair.

Im Loop selber kann man viele Orte auch erlaufen, insbesondere ein Spaziergang am Lake Michigan mit der eindrücklichen Skyline im Blick lohnt sich. Alternativ kann man auch ein Fahrrad mieten, gerade die Nord-Süd-Achse entlang des Sees eignet sich dafür hervorragend.

Reiseführer Puerto Rico

Unterkunft

Posada San Francisco

posada-san-franciscoDirekt an der Plaza Colon in Old San Juan befindet sich dieses Hostel in einem wunderschönen Kolonialgebäude. Das Haus wird von einer Familie geführt und ist eines der wenigen Hostels auf der ganzen Insel. Die Zimmer sind sehr einfach, Bett, Klimaanlage, Kühlschrank, fertig. Badezimmer werden geteilt und sind nicht geschlechtergetrennt. Auf zwei Balkonen kann man das Treiben auf der Plaza Colon beobachten, in der grossen Gemeinschaftsküche sein eigenes Essen zubereiten.

Essen und Trinken

Das Essen auf Puerto Rico ist eine Mischung aus Karibik und USA. Steaks, Burger, Hotdogs und natürlich Fast Food von Burger King, McDonalds und Starbucks kriegt man überall. Walgreens hat ca. 5 Millionen Filialen auf Puerto Rico und 24 Stunden an 7 Tagen die Woche geöffnet. Wer die lokale Küche probieren will, sollte einmal Mofongo bestellen, einen Brei aus Kochbananen, ähnlich dem europäischen Kartoffelpuffer.

Aktivitäten

Old San Juan

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Die Altstadt von San Juan steht auf der Liste des Unesco Welterbes und das nicht ohne Grund. Die farbigen Kolonialhäuser, die imposanten Forts und die schöne Lage auf einer Halbinsel machen diesen Stadtteil zu einem wunderschönen Reiseziel. Wer ein bisschen Zeit hat, sollte sich treiben lassen und einfach durch die Gässchen spazieren, bis er irgendwann wieder am Meer ankommt.

Balneario Luquillo

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Eine Badeanstalt am Meer. Die Balnearios sind in Puerto Rica das, was in Zürich die Seebäder sind. Auto auf den Parkplatz stellen, Eintritt bezahlen, Wertsachen ins Schliessfach und ab an den Strand. Der Balneario Luquillo befindet sich zwischen San Juan und dem Nationalpark El Yunque und hat einen langen, breiten, weissen Sandstrand, türkises Meer und Kokospalmen im Angebot.

Nationalpark El Yunque

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El Yunque, der Regenwald auf Puerto Rico, ist als Nationalpark geschützt. Trotzdem kann man ihn natürlich mit dem Auto besuchen und auf einer Stichstrasse in den Wald hinein fahren. Entlang der Strasse gibt es zahlreiche Parkplätze, von denen weg kürzere und längere Wanderwege führen. Der Regenwald ist wunderschön und eindrücklich, allerdings auch unglaublich gut besucht. Einen Grossteil seiner Besuchszeit wird man also in einer Völkerwanderung mit halb Amerika durch den Wald laufen. Es lohnt sich trotzdem.

Transport

Hinkommen

Puerto Rico ist das Ausflugsziel der Amis, deshalb fliegen unzählige Fluggesellschaften aus den USA nach Puerto Rico. Von Europa fliegt man deshalb am besten via Florida. Von dort dauert die Reise nach San Juan ca. 3 Stunden.

Rumkommen

Puerto Rico ist stark durch die USA beeinflusst und das zeigt sich nicht zuletzt bei den Transportmitteln. Fast jeder Puerto Ricaner hat ein bis zwei Autos, gerne sehr gross und klimatisiert. Entsprechend ist ÖV ein Fremdwort für viele der Inselbewohner. In San Juan gibt es aber ein Bus-System, den Transporte Urbano, der nicht mal so schlecht ist. Die Busse fahren zwar nicht sehr oft, aber pünktlich und die Mitarbeiter sind sehr freundlich. Auf eine lange Fahrt muss man sich aber nur schon wegen der Grösse der Stadt einstellen und an viele Orte kommt man mit dem Bus nicht hin. Um den richtigen Bus zu erwischen, sollte man sich vorab online informieren und ein bisschen rumfragen. Einige Puerto Ricaner werden nicht wissen, von was ihr sprecht, weil sie nicht mal wissen, dass es in ihrer Stadt öffentliche Verkehrsmittel gibt. Der zentrale Busbahnhof befindet sich bei Old San Juan, ein paar Minuten von der Plaza Colon weg.

Als Alternative bietet sich hier ein Mietauto an, welches man relativ unkompliziert bekommt. Kosten liegen bei ca. 50 US$ pro Tag. Beim Flughafen sind alle grossen Vermieter und einige kleinere vertreten. Wenn man in Old San Juan stationiert ist und für einen Tagesausflug ein Auto mietet, muss man allerdings erst mit dem Bus oder Taxi zum Flughafen raus ;-). Ist aber easy machbar.

 

Reiseführer St. Lucia

Unterkunft

Sea Breeze Cottage

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Das Sea Breeze Cottage ist klein, einfach und direkt am Meer. Wer eine unkomplizierte und authentische Unterkunft sucht, wird hier fündig, wer Angst vor Kakerlaken und Hunden hat, nicht. Das Sea Breeze Cottage ist Teil des Lobster Pots, einer Ansammlung von Häusern unweit des Flughafen Hewanorra International Airport, der Stadt Vieux Fort und dem bei Kitesurfern beliebten Strand Anse de Sable. Das Cottage verfügt über eine Küche, ein kleines Wohnzimmer, ein Schlafzimmer, Badezimmer sowie eine überdachte Veranda mit Blick aufs Meer. Johnney, der Besitzer, holt einem auf Anfrage umsonst vom Flughafen ab und bringt einem auch wieder hin.

Coco Palm Resort

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Das Coco Palm Resort ist ein 4-Sterne-Hotel im Touri-Ort Rodney Bay im Norden der Insel. Die Anlage verfügt über einen schönen Pool, eine Open Air Bar, eine Lobby mit Sitzecke und Computer mit Internet-Anschluss. Die Zimmer sind sehr grosszügig mit King-Size-Bed und geräumigen Badezimmer. Das Personal ist sehr freundlich und das Frühstück-Buffet sehr lecker. In der Nähe befinden sich unzählige Restaurants und Bars sowie der schöne Strand Reduit Beach.

Essen und Trinken

The Reef Beach Café

Das Reef Beach Café ist ein kleines Restaurant direkt am Strand Anse de Sable bei Vieux Fort. Die Tische stehen verstreut im Sand, die Sicht geht über Strand und Meer zu einer vorgelagerten Insel. Das Personal ist entspannt und freundlich, das Essen einfach, günstig und sehr lecker. Unbedingt ausprobieren muss man das lokale Bier Piton, das leicht und sehr erfrischend ist. Wer gechilltes Ambiente und kühles Bier mag, ist hier richtig. Ein Karibik-Traum!

Amüsiermeile Rodney Bay

Rodney Bay ist ein Touri-Ort wie er im Buche steht und an der kleinen Strasse reiht sich Bar an Bar und Restaurant an Restaurant. Wer es etwas edler mag, wird auf gesalzene Preise für ein Abendessen treffen. Günstige Alternativen, wie zum Beispiel das China-Restaurant, sind aber easy zu finden. Die vielen Bars und Clubs stehen nicht nur den Touristen offen, sondern locken auch viele Einheimische an. Bei einem Piton oder Cocktail kommt man mit den freundlichen Menschen sehr schnell ins Gespräch.

Transport

Hinkommen

Von Europa nach St. Lucia zu kommen, ist einfach und relativ günstig. Condor fliegt einmal wöchentlich von Frankfurt am Main zum Flughafen Hewanorra International Airport im Süden der Insel. Richtpreis: 500.- CHF one way von Zürich via Frankfurt.

Rumkommen

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Ein ÖV-System wie man aus der Schweiz kennt, sucht man in St. Lucia vergeblich. Dennoch ist es einfach, sich auch ohne Mietwagen auf der Insel zu bewegen. Minibusse fahren im Minutentakt über die Insel und bedienen zumindest die grösseren Ortschaften. Von Vieux Fort im Süden bis nach Rodney Bay im Norden ist man mit einmal Umsteigen ca. eine Stunde unterwegs und zahlt pro Sitzplatz 8 Eastern Caribbean Dollar (umrechnen mit Oanda). Wenn man grosse Gepäckstücke hat, die einen Sitz einnehmen, bezahlt man für diesen auch 8 EC$.

Hat man ausfindig gemacht, wo die Busse in der Ortschaft fahren, geht man einfach hin und fragt rum, welcher Bus zum gewünschten Zielort fährt. Entlang der Strasse gibt es Bushäuschen und meist auch eine kleine Traube Menschen, die verraten, dass hier ein Bus durchfährt. Kommt der Bus, steigt man einfach zu, sofern er Platz hat. Ansonsten den nächsten nehmen, dauert meist nicht sehr lange. Will man unterwegs aussteigen, ruft man dem Chauffeur «Bus stop, Driver» zu und bezahlt seine Fahrt nach dem Aussteigen durchs Beifahrer-Fenster. Die Busfahrten werden von lauter Reggae-Musik begleitet und sind eine schöne Möglichkeit, Land und Leute kennenzulernen.

Wer nicht nur St. Lucia, sondern auch die anderen Inseln der Region besuchen will, kann mit der Fähre nach Dominica, Martinique und Guadeloupe reisen. Die Fährgesellschaft Express-des-Iles fährt täglich zwischen den Inseln. Tickets lassen sich telefonisch in Französisch und Englisch reservieren.

Reiseführer Guadeloupe

Unterkunft

Gîtes Kokoplaj

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Die Gîtes Kokoplaj befinden sich im Ort Helleux zwischen den Städten Ste. Anne und St. François auf der Insel Grande Terre. Ein Auto ist hier sehr zu empfehlen. Die Studios verfügen über Badezimmer, Schlafzimmer mit Doppelbett, eine Galerie mit einem zweiten Doppelbett, Open Air Küche und Sitzplatz. Sie sind voll ausgestattet und sehr sauber. Kakerlaken und andere Kriechtiere trifft man hier nur sehr selten an. Die Betreiber sind sehr freundlich und hilfsbereit, uns haben sie trotz Ankunft abends um 23 Uhr noch sehr herzlich willkommen geheissen. In der Nähe der Unterkunft hat es einen kleinen, hübschen Strand, etwas weiter weg befindet sich der Traumstrand Bois Jolan mit weissem Sand und türkisblauer Lagune.

Kaz la Traversée

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Die Kaz la Traversée befinden sich auf der Insel Basse Terre, in der Nähe der Ortschaft Pointe Noire. Der Besitzer, Erwan, ist Pariser, lebt aber seit 10 Jahren auf Guadeloupe. Die Kaz la Traversée sind eine einfache Unterkunft, die sich vor allem für Campingfreunde und unkomplizierte Pärchen eignet. In einem dschungelartigen Garten befinden sich ca. 10 kleine Hütten («Kaz» im örtlichen Patois), die über einen Schlafraum mit Doppelbett und Moskitonetz und eine überdachte Veranda mit Kochgelegenheit verfügen. Duschen, Toiletten und eine Gemeinschaftsküche mit Abwaschbecken und Kühlschrank befinden sich in einem Gemeinschaftsgebäude. Die Anlage teilen sich die Besucher mit unzähligen Erdkrabben, die zwar grosse Scheren haben, aber sich vor Menschen schnell in ihren Erdlöchern verstecken. Erwan gibt einem gerne viele Tipps für Wanderungen, Restaurants und Entdeckungen in seiner Wahlheimat.

Essen und Trinken

Die Küche von Guadeloupe vereint französische Cuisine und karibische Exotik. Unbedingt ausprobieren muss man einen ‘Ti Punch, einen kleinen Punsch bestehend aus Zucker, Rum und Limettensaft sowie ein Sorbet de Coco, das es im Strassenverkauf frisch zubereitet zu kaufen gibt.

Le Lucullus

Dieses lebhafte Restaurant befindet sich in Ste. Anne auf Grande Terre und wird vor allem von französischen Touristen besucht. Die Preise sind fair, das Essen abwechslungsreich und lecker und der Service trotz Stress gut und freundlich.

Chez Dada

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In der Nähe der Plage Malendure auf Basse Terre befindet sich dieses kleine und sehr einfache Restaurant. Eine Küche, einige Plastiktische, ein Tagesmenü und fertig ist der Gastrobetrieb à la guadeloupéenne. Grosse kulinarische Würfe muss man hier nicht erwarten, aber eine unkomplizierte, authentische Atmosphäre kriegt man hier definitiv.

Aktivitäten

Auf Guadeloupe kann man Einiges tun. In erster Linie bietet sich natürlich Sonnenbaden, Schwimmen und am Meer chillen an. Gerade auf Basse Terre ist aber auch Wandern eine wunderschöne Aktivität.

Strände

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Strände, Strände, Strände. Die Karibikinsel verfügt über traumhafte Strände, mit weissem Sand, türkisblauem Meer und einer Temperatur wie die heimische Badewanne. Auch noch zu sehen gibt es braungebrannte Franzosen, die hier ihren Jahresurlaub verbringen und ab und an eine halbwilde Kuh, die sich an den Beach verlaufen hat.

Die schönsten von uns besuchten Strände:

  • Bois Jolan, Helleux, Grande Terre: Kilometerlang und an einigen Stellen fast menschenleer und natürlich. Weisser Sand, von Palmen gesäumt und durch ein Riff geschützt. Richtig schwimmen kann man hier nicht, aber wunderbar im Wasser herumlümmeln. Traumhaft.
  • Anse de Gros Sable, Helleux, Grande Terre: Ein kleiner Strand ohne vorgelagertes Riff, geeignet zum Schwimmen und sogar Surfen. Kies- und Steinstrand. Gemütlich.
  • Anse de Mansenilier, zwischen St. François und Pointe des Châteaux, Grande Terre: Langer, schmaler Strand mit Schatten spendenden Bäumen, leicht abfallend und zum Schwimmen geeignet. Relativ gut besucht. Hammer.
  • Anse les Salines, Le Gosier, Grande Terre: Strand an der Strasse zwischen Le Gosier und Ste. Anne, wird von Joggern, Fischern und Moskitos besucht. Angeblich wird dort viel geklaut. Nichts Spezielles.
  • Anse de Souffleur, Point Louis, Grande Terre: Fällt relativ stark ab und hat anständig Wellengang. Eignet sich zum Surfen und Schwimmen. Goldener Sand. Wird von Einheimischen und Touristen besucht. Wunderschön.
  • Pointe des Châteaux, Ostspitze Grand Terre: Kein Strand zum Schwimmen, da lebensgefährlich. Trotzdem einer der schönsten Plätze auf der ganzen Insel. Das Meer peitscht mit enormer Kraft an die Klippen und den kleinen Sandstrand. Man muss unbedingt auf den östlichsten Punkt hochwandern und die Sicht über die Inseln und den Sonnenuntergang geniessen. Die Wanderung dauert ca. 40 Minuten und kann bei Hitze sehr anstrengend sein. Genügend Wasser mitnehmen.
  • Plage Caraïbe, Pointe Noire, Basse Terre: Die Strände auf Basse Terre sind mit jenen auf Grand Terre in Punkto Karibikfeeling nicht zu vergleichen. Der Sand der Plage Caraïbe ist eher bräunlich als weiss und das Meer eher schlammgrün als tiefblau. Wenn aber die Kinder am Abend stundenlang im Wasser planschen und die Sonne im Meer versinkt, verliebt man sich auch in diesen Strand. Geheimtipp.

Marché Nocturne

In Ste. Anne findet wöchtentlich ein nächtlicher Markt statt. Hier werden Gemüse, Früchte, Schmuck und leckeres Essen angeboten, die Stimmung ist unkompliziert und freundlich.

  • Kosten: gratis (ausser man kauft etwas, ist ja klar)
  • Website: Marché Nocturne

Aquarium und Schnorchelausflug

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In Le Gosier befindet sich das Aquarium von Guadeloupe, welches die Artenvielfalt im karibischen Meer zeigt. In einem grossen Becken kann man sogar Haie bewundern. Das Aquarium bietet einen Schnorchelausflug (Ecotour) an. In einem kleinen Boot fährt man erst durch die Mangroven-Wälder und hat dann die Möglichkeit, am Riff zu schnorcheln. Ausrüstung wird gestellt. Die Guides sprechen Französisch und Englisch.

Maison du Cacao

Direkt neben den Kaz la Traversée bei Pointe Noire auf Basse Terre befindet sich das Maison du Cacao, das den Besuchern auf einem kleinen Lehrpfad alles zum Anbau der Schokolade erzählt. Zum Schluss darf man von den verschiedenen Schokoprodukten kosten und sich im Shop mit süssen Mitbringseln eindecken.

Vulkan La Soufrière

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1400 Meter steigt die Soufrière, der aktive Vulkan auf Basse Terre, vom Meer in die Höhe. Wer den Gipfel erklimmen will, muss nicht ganz unten anfangen, sondern kann einige Höhenmeter gemütlich mit dem Auto hinter sich bringen. Ab dem Parkplatz wandert man erst durch den dichten Regenwald und steigt dann auf einem steinigen Pfad immer höher. Begleitet wird man von unzähligen Wanderfreunden. Unbedingt genügend Wasser und Snacks mitnehmen, da man doch einige Stunden unterwegs sein wird. Der Gipfel ist meist von Wolken umhüllt, als wir oben waren hat es gewindet und geregnet und wir waren froh um Regenjacke und trockene Kleider zum Wechseln. Der Vulkan selber stinkt enorm nach Schwefel.

Distillerie und Rum-Museum

In Ste. Rose auf Basse Terre befindet sich eine Rumdistillerie mit Museum. Im Museum erfährt man alles über den Anbau von Zuckerrohr und die Herstellung des Rums. Am Ende der Ausstellung hat man die Möglichkeit, verschiedene Rumgetränke zu degustieren. Neben dieser Ausstellung gibt es im Obergeschoss eine umfangreiche Präsentation von Insekten.

Iles Les Saintes

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Guadeloupe besteht aus insgesamt neun Inseln, neben den Hauptinseln Grande Terre und Basse Terre gibt es z. B. auch die kleinen Inseln Les Saintes. Mit der Fähre ab mehreren Orten in Basse Terre erreicht man die Inselgruppe in weniger als einer Stunde, und so lohnt es sich auch, einen Tagesausflug zu unternehmen. Auf Les Saintes gibt es eine kleine Ortschaft, viele Strände und einen Fort, den man besuchen kann. Zu Fuss oder mit dem Fahrrad kann man die Insel gemütlich erkunden.

Transport

Hinkommen

Von Europa nach Guadeloupe zu gelangen ist nicht immer einfach und günstig. Da Guadeloupe zu Frankreich gehört, fliegen in erster Linie französische Fluggesellschaften ab Paris dort hin. Rechnet man die Anreise nach Paris zum Ticketpreis hinzu, ist man schnell bei einem stolzen Betrag. Eine Alternative ist es, eine andere Karibik-Insel wie z. B. St. Lucia anzufliegen und dann mit der Fähre nach Guadeloupe zu reisen.

Rumkommen

Auf Guadeloupe gibt es Linienbusse, die wir selber jedoch nicht ausprobiert haben. Uns wurde gesagt, dass das Bus-System nicht sehr empfehlenswert, da es keinen Fahrplan gibt und ab 19 Uhr gar keine Busse mehr verkehren. Wenn man aber genügend Zeit hat, ist es sicher einen Versuch wert. Erfahrungsberichte dazu nehmen wir gerne entgegen. Alternative ist ein Mietauto. Die Strassen sind in gutem Zustand und das Fahren auf der Insel relativ angenehm. Die Kosten sind v.a. bei längerer Mietdauer nicht allzu hoch.

  • Automiete: APS Location
  • Erfahrungsberichte Bus-Fahrt: Wir freuen uns über Kommentare unten.