Reiseführer Seychellen

Unterkunft

In diesen Unterkünften haben wir gewohnt. Wir haben – mit einer Ausnahme – auf die Luxushotels der Inseln verzichtet und sind in Selbstversorger-Appartments untergekommen. Auch das ist auf den Seychellen nicht ganz günstig, aber immerhin zahlbar.

Coco Blanche Mahé

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In der ruhigen Ortschaft Anse Royale an der Südostküste von Mahé befindet sich dieses Guesthouse mit fünf Bungalows. Die vier neu erbauten Garden View Bungalows verfügen über ein Wohnzimmer mit offener, voll ausgestatteter Küche, ein Schlafzimmer, ein grosses Badezimmer sowie eine grosszügige Veranda mit Esstisch. Die Betreiberfamilie lebt auf dem selben Grundstück und ist unglaublich hilfsbereit und freundlich. Sie haben offensichtlich Freude daran, sich unter ihre Gäste zu mischen und wir erfuhren von ihnen sehr viel Interessantes über die Seychellen. Auf Wunsch organisieren David und Caroline Mietautos, Guides für Wanderungen, Transfers zum Jetty oder Airport und vieles mehr.

Fleur de Lys La Digue

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Acht Bungalows in einem wunderschönen Garten inmitten von La Reunion auf La Digue, das ist das Fleur de Lys. Familienanschluss kriegt man hier zwar nicht, aber die Angestellten sind sehr freundlich und relaxt. Die Bungalows haben eine gemütliche Veranda, ein Wohnzimmer mit gut ausgestatteter Küche, ein Schlafzimmer sowie ein Badezimmer. Der Bungalow ist in traditioneller Bauart mit viel Holz gebaut und hat ein gewisses Strandhütten-Feeling, das uns sehr gefallen hat.

L’Hirondelle Praslin

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Das Hirondelle ist ein Self Catering Guesthouse am Eingang von Anse Volbert im Norden von Praslin. Die Anlage besteht seit mehreren Jahren, jedoch wurden dieses Jahr neue Zimmer gebaut, welche sehr schön und stylisch sind. Die Wohnungen sind im Erdgeschoss oder ersten Stock, verfügen über eine Sitzecke, eine moderne Küche sowie ein leicht erhöhtes Himmelbett, ein Badezimmer und einen Balkon mit Liegestühlen und Esstisch. Die Besitzer sind nett und professionell, jedoch nicht sehr warmherzig. Ein grosses Plus des Hirondelle ist, dass eine Bushaltestelle direkt davor ist und dass nur eine Strasse die Unterkunft vom Strand trennt.

Hilton Northolme Resort&Spa Mahé

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Das Hilton ist ein echtes Luxushotel mit allem Pipapo. Koffer werden vom Pagen getragen, man kann sich jeden möglichen Scheiss aufs Zimmer bestellen, etc. Auf jeden Fall eine Erfahrung wert, wenn auch für uns etwas zu viel des Guten. Das Hotel liegt aber wunderschön, das Personal ist unglaublich freundlich und liebenswert und die Zimmer – Pardon, Villen – der absolute Burner. Mit einem Badezimmer mit Whirlpool, offener Dusche, einem Schlafzimmer mit King Size Himmelbett, Sitzecke und Nespresso-Kaffeemaschine sowie einer riesigen Terrasse mit Aussicht über den indischen Ozean fühlt man sich wie ein König. Und mit etwas Glück kriegt man den Spass sogar für relativ wenig Geld.

Essen und Trinken

Die Küche der Seychellen ist scharf, lecker und vielseitig. Das wohl wichtigste Nahrungsmittel ist der Fisch, den man unkompliziert direkt am Strand von den Fischern kauft. Am besten schmeckt er grilliert, ein Gericht, das in den meisten Restaurants angeboten wird und günstig ist. Fisch wird aber ebenso oft als Curry mit Reis serviert, Octopus geniesst man am besten als Salat mit Tomaten, Zwiebeln, Chinakohl und einem Zitronendressing.

Frische Früchte kauft man an Strassenstränden, es gibt Mangos, Papayas, Passionsfrüchte, Babybananen, Ananas und viele Dinge, die wir gar nicht kannten. Die Verkäufer helfen aber bei Unwissen gerne weiter. In vielen Restaurants kann man diese Früchte auch als frisch zubereitete Säfte oder Smoothies geniessen.

Restaurants sind zahlreich, werden jedoch hauptsächlich von Touristen besucht und sind nicht unbedingt günstig. Sie servieren nicht nur kreolische, sondern auch internationale Gerichte. Eine günstige Alternative sind Take Aways mit kreolischem Essen.

Zum Essen erfrischt ein lokales Bier, das leichte Seybrew, nach dem Essen ist ein Takamaka Rum on the rocks genau das richtige. Wer Tee mag, sollte den lokalen Vanilletee probieren.

Restaurants

Kaz Kreole, Mahé

Unkompliziertes Open Air Restaurant direkt am Strand von Anse Royale mit einer grossen Karte und ausgezeichnetem Service. Wird sowohl von Locals als auch Touristen besucht, am Wochenende gibt es Live-Musik, die uns jedoch nicht überzeugt hat.

  • Abendessen für zwei Personen mit Curries und Bier: 1000 Rupien

Chez Batista, Mahé

Einziges Restaurant direkt an der Anse Takamaka im Südwesten von Mahé. Die Tische stehen im Sand, der Ausblick geht über die ganze Bucht, die Stimmung ist locker.

  • Fruchtcocktail ohne Alkohol: 115 Rupien, Octopus Salat: 170 Rupien

Jardin du Roi, Mahé

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Das Restaurant des Gewürzgartens ist hoch am Berg gebaut, die Strasse ist unglaublich steil, die Aussicht entsprechend atemberaubend. Unkompliziert für einen kleinen Snack, hat nur tagsüber geöffnet.

  • Octopus Salat: 170 Rupien, Fruchtcocktail ohne Alkohol: 90 Rupien

Pirate Arms, Mahé

Das Pirate Arms ist ein grosses Restaurant in Victoria, das von Touristen und Locals besucht wird. Die Fischgerichte sind sehr lecker, da das Restaurant sehr gross ist, ist die Stimmung ein bisschen wie in einer Kantine.

  • Mittagessen mit Fischspiess und Cola: 420 Rupien

Les dauphins heureux, Mahé

Dieses Restaurant in Anse Royale auf Mahé bietet Sonntags ein gutes kreolisches Buffet und von der Terrasse aus geniesst man einen traumhaften Meerblick.

  • Mittagsbuffet à discretion: 350 Rupien

Mahek, Mahé

Indisches Restaurant an der Beau Vallon Bay, das auch Take Away anbietet (20% Reduktion). Das Essen ist gut, jedoch eher fettig und die Portionen sind sehr gross.

  • Take Away mit Curry, Naan, Reis und Lassi für zwei Personen: 700 Rupien

Chez Jules, La Digue

Nicht wirklich ein Restaurant, sondern eher eine Strandbar. Der Octopus-Salat hier ist legendär und unglaublich gut, die frischen Fruchtsäfte süss und riesig. Der Blick geht über die Anse Banane zu den vorgelagerten Inseln.

  • Mittagessen für zwei Personen mit Octopus-Salat und Mango-Juice: 520 Rupien

Cafeteria Bellevue, La Digue

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Dieses Restaurant hoch oben in Bellevue auf La Digue ist ein echter Geheimtipp, denn sie machen keine Werbung. Die Aussicht ist hier wirklich traumhaft, die Atmosphäre locker. Abends kann man ein Essen inklusive Taxi-Transfer reservieren, es gibt nur ein Menü mit tagesaktuellem Angebot. Zu später Stunde serviert der Inhaber seine Spezial-Cocktails.

  • Abendessen mit Transfer für zwei Personen 1000 Rupien

Pirogue, Praslin

Ein Restaurant der gehobenen Klasse in Anse Volbert. Der Service ist aufmerksam, das Essen solide.

  • Abendessen mit Vorspeise und Hauptgang und Wein für zwei Personen: 1500 Rupien

La Gogue, Praslin

Ein einfaches kreolisches Restaurant, das unter freiem Himmel Curries und grillierten Fisch anbietet.

Bars

Tarosa Bar, La Digue

In dieser grossen Bar am Jetty feiern am Wochenende Locals und Touristen zu Live-Musik bis in die frühen Morgenstunden.

La Digue Island Lodge, La Digue

Von der Pool Bar dieser öffentlich zugänglichen Hotelanlage blickt man auf den Strand und über das Meer nach Praslin und Mahé. Für einen Sundowner sehr geeignet. Netter Service.

  • Cocktail: 175 Rupien

Take Aways

Gala Take Away, La Digue

Hervorragende, authentische kreolische Gerichte mit tagesaktuellem Angebot. Das Essen kann man entweder mitnehmen oder an einem der Tische im Garten essen. In La Reunion beim Vogelreservat.

  • Curry: 50 – 60 Rupien

Einkaufen

Sir Selwyn Selwyn Clarke Market, Mahé

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Jeden Tag werden im Marktgebäude in Victoria frischer Fisch, Früchte und Gemüse verkauft. Ein Besuch lohnt sich vor allem Samstag vormittags, wenn halb Mahé zum Einkauf unterwegs ist.

STC Supermarket, Mahé und La Digue

Mittelgrosser Supermarkt mit ähnlichem Angebot wie die «Tante Emma»-Läden, allerdings etwas grosszügiger und moderner. Auf Mahé in Victoria im Zentrum neben dem Parkplatz, auf La Digue in La Reunion.

«Tante Emma»-Läden

In jedem Ort gibt es kleine Läden, meist in indischer Hand, in denen man das Nötigste kaufen kann. Je nachdem ob die Besitzer muslimisch sind, gibt es auch Bier und andere alkoholische Getränke. Oder eben kein Alk.
Zum Beispiel in:

  • Anse Royale, Mahé, gegenüber Coco Blanche
  • La Passe, La Digue, beim Jetty
  • La Reunion, La Digue, Aemelle Shop, gegenüber der Werkstatt

Aktivitäten

Auf den Seychellen spielt sich das Leben draussen ab. Die Einheimischen nutzen ihre Freizeit, um mit der ganzen Familie am Strand zu grillieren und picknicken und auch für die Touristen ist die Natur die Hauptattraktion der Inseln.

Hauptstadt Victoria, Mahé

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Die kleine Stadt bietet keine klassischen Sehenswürdigkeiten, ein Besuch an einem Samstag Vormittag lohnt sich aber, denn dann gehen die Seychellois in die Stadt («Lavil»), um einzukaufen und bummeln. Entsprechend voll sind die kleinen Strassen und das Marktgebäude dann, spätestens um 13 Uhr wird alles ruhig. Ansehen kann man sich den Clock Tower, der nach britischem Vorbild gebaut ist, durch den Sir Selwyn Selwyn Clarke Market bummeln und sich auf der Market Street unter die Leute zu mischen.

Wanderung Morne Blanc, Mahé

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Der Wanderweg zum Morne Blanc beginnt oberhalb der Tea Factory und führt ca. einen Kilometer durch den Regenwald zum höchsten Punkt auf über 600 Metern. Obwohl der Weg nur kurz ist, kommt man gehörig ins Schwitzen, da er teilweise sehr steil ist und die feuchte Hitze tut ihren Rest. Belohnt wird man mit einem unglaublichen Blick über die Westküste Mahés. Wir haben für die Wanderung einen Guide genommen, was eigentlich unnötig gewesen wäre. Scott war jedoch ein super Typ, der sein Herz auf der Zunge trägt und sehr viel über die Seychellen zu erzählen weiss. David Deltel vom Coco Blanche kann den Kontakt vermitteln.

Wanderung Nid d’Aigle, La Digue

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Der Nid d’Aigle, das Adlernest, ist mit gut 300 Metern der höchste Punkt auf La Digue. Zunächst führt der Weg über die asphaltierte steile Strasse bis zur Cafeteria Bellevue, danach führt er einige hundert Meter durch den dichten Regenwald. Oben angekommen, ist man total verschwitzt, wird aber durch die tolle Aussicht in alle vier Himmelsrichtungen abgelenkt.

Wanderung Anse Cocos, La Digue

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Ein absolutes Highlight auf La Digue. Bei der Grande Anse beginnt ein einigermassen gut gekennzeichneter Trampelpfad, der mitten durch den Dschungel führt. Nach ca. 30 Minuten erreicht man die Petite Anse, deren Sand so hell ist, dass man trotz Sonnenbrille geblendet ist, wenn man aus dem Regenwald kommt. Am Anfang der Petite Anse geht der Weg weiter, führt ein wenig in die Höhe, sodass man einen traumhaften Blick auf die Küste hat. Nach ca. 45 Minuten ist man ordentlich durchgeschwitzt und erreicht die Anse Cocos. Achtung: An allen drei Stränden sind die Strömungen teilweise lebensgefährlich. Wer Angst vor Spinnen hat, wird sich auf dieser Wanderung gruseln, denn handtellergrosse Spinnen bauen ihre riesigen Netze im Dschungel, gerne auch in der Nähe des Weges.

Fahrradtour entlang der Nordostküste, La Digue

Das Fahrrad ist das Hauptfortbewegungsmittel auf La Digue. Eine Fahrt vom Hauptort La Passe gegen Norden und dann entlang der Ostküste wieder gen Süden ist ein entspannter und schöner Ausflug. Die Strasse ist asphaltiert, Verkehr gibt es aber keinen und unterwegs laden das Strandrestaurant Chez Jules zu einem Octopus-Salat und kleine Buchten zum Schnorcheln ein.

Fahrradtour zur Grande Anse, La Digue

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Von La Passe führt der Weg nach Süden und biegt dann beim Vogelreservat gegen Osten ab. Durch den dichten Wald geht es erst steil bergauf und dann zügig hinunter bis zur Grande Anse. Dort wartet eine kleine Strandbar mit Erfrischungen.

Union Estate, La Digue

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Der Union Estate ist ein Freilichtmuseum im Süden von La Digue. Hier gibt es einen Friedhof, auf dem die ersten Siedler La Digues begraben sind, ein altes Kolonialhaus, eine Kopramühle, ein Schildkrötengehege und eine Vanilleplantage.

  • Eintritt: 100 Rupien

Vallée de Mai, Praslin

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Im Vallée de Mai Nationalpark wächst die sagenumwobene Coco de Mer Palme. Die weiblichen Pflanzen tragen die Samen, die bis zu 25 Kilogramm schwer werden und einem weiblichen Becken ähneln. Die männlichen Blüten erinnern stark an einen Penis. Die Legende geht, dass sich die Pflanzen in stürmischen Nächten paaren. Der Wald mit dem dichten Blätterdach lässt sich auf verschiedenen Wegen erwandern, die Stimmung ist mystisch und wunderschön.

Curieuse Island

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Curieuse Island liegt nördlich von Praslin und steht unter Naturschutz. Sie ist nicht bewohnt und kann nur mit organisierten Touren besucht werden. Allerdings sind diese typisch Touri-Programm und wir fühlen uns da meistens etwas unwohl. Die freilebenden Riesenschildkröten, die unberührte Natur und der grillierte Fisch machen den Ausflug aber doch lohnenswert.

  • Boottransfer inkl. Mittagessen und Schnorcheln: 50 Euro

Strände

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DAS Highlight der Seychellen sind sicher die Strände. Obwohl sich wegen Strömungen nicht alle zum Schwimmen eignen, ist ihre Schönheit umwerfend. Palmen säumen die weissen Sandstrände, im türkisblauen Meer liegen die charakteristischen Granitfelsen.

Strände auf Mahé

  • Anse Royale: Im gleichnamigen Ort ist dieser Strand bei Einheimischen sehr beliebt. Da das Riff hier weit aussen liegt, kann man gut schwimmen, das Meer ist ruhig und glasklar. Am Wochenende picknicken hier einheimische Familien im Schatten der Bäume.
  • Anse Takamaka: Diese Bucht im Südwesten eignet sich gut zum Schwimmen, bietet aber nicht so viel Schatten. Am Ende der Bucht befindet sich das Restaurant Chez Batista. Der Strand ist vor allem bei Touristen beliebt.
  • Baie Lazare: Lange Bucht im Südwesten von Mahé, bei Ebbe zum Schwimmen fast zu flach. Am einen Ende kann man auf die Granitfelsen klettern und die Aussicht geniessen.
  • Anse Intendance: Sehr lange, unverbaute Bucht. Das Meer ist hier eher wild und zeitweise gibt es hier starke Strömungen, die das Schwimmen unmöglich machen. Am Strand gibt es ein Luxushotel, das auch eine kleine Strandbar betreibt.
  • Anse le Soleil: Kleine Bucht am Ende einer steilen Stichstrasse, die zwischen Anse la Mouche und Baie Lazare abzweigt.
  • Beau Vallon Bay: Dieser Strand ist das touristische Zentrum von Mahé, jedoch trotzdem nicht überlaufen. Hier gibt es, im Unterschied zu den meisten anderen Stränden, einige Hotels, die hinter dem Strand gebaut sind.

Strände auf La Digue

  • Anse la Reunion: Die La Digue Island Lodge ist direkt an diesen Strand gebaut und so halten sich hier viele Gäste des Hotels auf. Der Strand ist aber öffentlich und nicht überlaufen. Am Abend lässt sich hier ein wunderschöner Sonnenuntergang geniessen. Es gibt wenig Schatten am Strand.
  • Anse Sévère: Diese kleine Bucht nördlich von La Passe eignet sich bei Flut hervorragend zum Schnorcheln, bei Ebbe ist das Wasser sehr flach. Bäume bieten genügend Schatten, auch wenn es hier aufgrund der Nähe zu La Passe und dem Jetty relativ viele Leute hat.
  • Anse Source d’Argent: DER Traumstrand auf den Seychellen, den viele aus Werbespots kennen. Hier säumen riesige Granitfelsen den puderweichen Sandstrand, das Meer schimmert in allen Blautönen. Der Strand ist öffentlich zugänglich, man muss jedoch den Union Estate passieren und dort Eintritt bezahlen. Der Strand ist sehr beliebt bei Touristen, wenn möglich früh morgens oder gegen Abend besuchen.
  • Anse Patates: Kleiner Strand, der von den Gästen des nahen Hotels besucht wird. Hier ist das Meer wild, da es kein vorgelagertes Riff gibt.
  • Anse Fourmis: An der Ostküste von La Digue, wohin sich nur wenige Leute verirren. Der Strand bietet Schatten, man kann Schnorcheln oder zwischen den Felsen Fische und Krabben beobachten.
  • Grande Anse: An der Westküste von La Digue gelegen. Dieser Strand hat kaum Schatten, ist aber dennoch gut besucht. Manchmal kommen Einheimische zum Surfen hierher. Die Wanderung zur Anse Cocos beginnt hier.
  • Petite Anse: Dieser Strand ist nur zu Fuss erreichbar und entsprechend wenige Leute verirren sich hierher. Der Strand bietet keinen Schatten und ist so weiss, dass man geblendet wird. Das Meer ist wild.
  • Anse Cocos: Auch dieser Strand ist nur zu Fuss erreichbar und begeistert mit seinem weissen, puderweichen Sand. Die Stimmung hier ist sehr entspannt und ruhig, nur wenige Menschen kommen hierher.

Strände auf Praslin

  • Anse Volbert (Côte d’Or): Die Côte d’Or ist das touristische Zentrum auf Praslin, was nicht zuletzt am flachen, drei Kilometer langen Strand liegt. Hier kann man wunderbare Spaziergänge machen oder im seichten Wasser planschen. Einige Bäume bieten Schatten. Am Westende befinden sich einige Hotels und verschiedene Anbieter verkaufen Bootsausflüge nach Curieuse.
  • Anse Lazio: Dieser Strand wird als der schönste Strand der Seychellen gehandelt. Seit hier ein tödlicher Haiangriff stattfand, schützt ein Netz die Besucher. Der Strand bietet unter Bäumen und Palmen viel Schatten.

Transport

Hinkommen

Von Zürich aus fliegen Emirates Airlines via Dubai nach Mahé, die Hauptinsel der Seychellen. Mit einer Flugzeit von sechs plus vier Stunden ist die Reisedauer im Rahmen, dank nur zwei bis drei Stunden Zeitverschiebung ist auch Jetlag kein Problem. Emirates ist eine hervorragende Airline, die mit erstklassigem Service und wirklich gutem Essen überzeugt. Beim Abendessen kann man sogar zwischen zwei Hauptgängen auswählen, wer hat denn sowas schon erlebt beim Fliegen?

  • Flug buchen: travel.ch
  • Kosten: ca. 1150 CHF

Rumkommen

Auf den Seychellen individuell zu reisen ist unkompliziert und die Transportmöglichkeiten vielseitig. Wir haben praktisch alles ausprobiert, was möglich ist.

Bus: Auf den Inseln Mahé und Praslin verkehren Busse, die von den Einheimischen rege genutzt werden. Sie verkehren einigermassen regelmässig, allerdings nicht immer nach Fahrplan und steuern praktisch alle Ortschaften an. Busstops sind mit einem entsprechenden Vermerk auf der Strasse gekennzeichnet, das Ticket kauft man beim Einsteigen direkt beim Chauffeur. Wer mit viel Gepäck reist, sollte auf den Bus verzichten, die meisten Fahrer lassen einem wegen Platzmangels nicht einsteigen.

  • Kosten: 5 Rupien

Taxi: Taxis fahren auf Mahé und Praslin sowie teilweise auf La Digue. Sie lassen sich durch Winken anhalten oder man kann sie via Unterkunft reservieren. Taxis sind sehr teuer, die Fahrer jedoch oft sehr gesprächig und so erfährt man bei einer Taxifahrt oft viel Spannendes über die Inseln und ihre Bewohner.

  • Kosten: z.B. Airport Mahe – Glacis 600 Rupien

fahrrad

Fahrrad: Insbesondere auf La Digue, die nur fünf Kilometer lang und drei Kilometer breit ist, ist das Fahrrad das wichtigste Fortbewegungsmittel. Auf La Digue existieren bislang nur ca. 20 Autos, die Strassen sind asphaltiert und so ist Fahrradfahren sehr angenehm. Fahrräder lassen sich auf La Digue und eingeschränkt auch auf Praslin tageweise mieten. Eine kurze Probefahrt mit Bremsentest kann dabei nicht schaden.

  • Mieten: Bei Harry Leducle auf La Digue, er ist am Jetty anzutreffen oder telefonisch unter 2608434 erreichbar.
  • Kosten: ca. 100 Rupien

air-seychelles

Inland-Flüge: Die kleinen Maschinen von Air Seychelles fliegen täglich mehrmals zwischen Mahé und Praslin. Ein Flug über den indischen Ozean und die vielen kleinen Inseln ist ein besonderes Erlebnis. Der Flug dauert nur ca. 20 Minuten.

Fähre: Zwischen Mahé, Praslin und La Digue verkehren regelmässig Personenfähren. Die Fahrt von Mahé nach Praslin dauert ca. eine Stunde, jene von Praslin nach La Digue nur 15 Minuten. Tickets können direkt am Jetty gekauft werden.

  • Kosten: Mahé <> Praslin 800 Rupien, Praslin <> La Digue 217 Rupien

mietauto

Mietauto: Auf Mahé kann es sich lohnen, ein Mietauto zu nehmen, um im eigenen Rhythmus die Insel zu erkunden. Die Strassen sind gut ausgebaut, allerdings sehr schmal. Deshalb sind die meisten Mietautos auch sehr klein und da die Distanzen kurz sind, fällt Benzin finanziell kaum ins Gewicht. An vielen Stränden kann man umsonst unter den Bäumen parken, nur unter Kokospalmen sollte man sein Auto aus naheliegenden Gründen nicht abstellen. Eine Buchung von der Schweiz aus ist um einiges teurer als eine Reservation vor Ort.

  • Mietautoverleih Mahe: Okap
  • Kosten: 36 Euro/Tag