Reiseführer Guadeloupe

Unterkunft

Gîtes Kokoplaj

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Die Gîtes Kokoplaj befinden sich im Ort Helleux zwischen den Städten Ste. Anne und St. François auf der Insel Grande Terre. Ein Auto ist hier sehr zu empfehlen. Die Studios verfügen über Badezimmer, Schlafzimmer mit Doppelbett, eine Galerie mit einem zweiten Doppelbett, Open Air Küche und Sitzplatz. Sie sind voll ausgestattet und sehr sauber. Kakerlaken und andere Kriechtiere trifft man hier nur sehr selten an. Die Betreiber sind sehr freundlich und hilfsbereit, uns haben sie trotz Ankunft abends um 23 Uhr noch sehr herzlich willkommen geheissen. In der Nähe der Unterkunft hat es einen kleinen, hübschen Strand, etwas weiter weg befindet sich der Traumstrand Bois Jolan mit weissem Sand und türkisblauer Lagune.

Kaz la Traversée

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Die Kaz la Traversée befinden sich auf der Insel Basse Terre, in der Nähe der Ortschaft Pointe Noire. Der Besitzer, Erwan, ist Pariser, lebt aber seit 10 Jahren auf Guadeloupe. Die Kaz la Traversée sind eine einfache Unterkunft, die sich vor allem für Campingfreunde und unkomplizierte Pärchen eignet. In einem dschungelartigen Garten befinden sich ca. 10 kleine Hütten («Kaz» im örtlichen Patois), die über einen Schlafraum mit Doppelbett und Moskitonetz und eine überdachte Veranda mit Kochgelegenheit verfügen. Duschen, Toiletten und eine Gemeinschaftsküche mit Abwaschbecken und Kühlschrank befinden sich in einem Gemeinschaftsgebäude. Die Anlage teilen sich die Besucher mit unzähligen Erdkrabben, die zwar grosse Scheren haben, aber sich vor Menschen schnell in ihren Erdlöchern verstecken. Erwan gibt einem gerne viele Tipps für Wanderungen, Restaurants und Entdeckungen in seiner Wahlheimat.

Essen und Trinken

Die Küche von Guadeloupe vereint französische Cuisine und karibische Exotik. Unbedingt ausprobieren muss man einen ‘Ti Punch, einen kleinen Punsch bestehend aus Zucker, Rum und Limettensaft sowie ein Sorbet de Coco, das es im Strassenverkauf frisch zubereitet zu kaufen gibt.

Le Lucullus

Dieses lebhafte Restaurant befindet sich in Ste. Anne auf Grande Terre und wird vor allem von französischen Touristen besucht. Die Preise sind fair, das Essen abwechslungsreich und lecker und der Service trotz Stress gut und freundlich.

Chez Dada

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In der Nähe der Plage Malendure auf Basse Terre befindet sich dieses kleine und sehr einfache Restaurant. Eine Küche, einige Plastiktische, ein Tagesmenü und fertig ist der Gastrobetrieb à la guadeloupéenne. Grosse kulinarische Würfe muss man hier nicht erwarten, aber eine unkomplizierte, authentische Atmosphäre kriegt man hier definitiv.

Aktivitäten

Auf Guadeloupe kann man Einiges tun. In erster Linie bietet sich natürlich Sonnenbaden, Schwimmen und am Meer chillen an. Gerade auf Basse Terre ist aber auch Wandern eine wunderschöne Aktivität.

Strände

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Strände, Strände, Strände. Die Karibikinsel verfügt über traumhafte Strände, mit weissem Sand, türkisblauem Meer und einer Temperatur wie die heimische Badewanne. Auch noch zu sehen gibt es braungebrannte Franzosen, die hier ihren Jahresurlaub verbringen und ab und an eine halbwilde Kuh, die sich an den Beach verlaufen hat.

Die schönsten von uns besuchten Strände:

  • Bois Jolan, Helleux, Grande Terre: Kilometerlang und an einigen Stellen fast menschenleer und natürlich. Weisser Sand, von Palmen gesäumt und durch ein Riff geschützt. Richtig schwimmen kann man hier nicht, aber wunderbar im Wasser herumlümmeln. Traumhaft.
  • Anse de Gros Sable, Helleux, Grande Terre: Ein kleiner Strand ohne vorgelagertes Riff, geeignet zum Schwimmen und sogar Surfen. Kies- und Steinstrand. Gemütlich.
  • Anse de Mansenilier, zwischen St. François und Pointe des Châteaux, Grande Terre: Langer, schmaler Strand mit Schatten spendenden Bäumen, leicht abfallend und zum Schwimmen geeignet. Relativ gut besucht. Hammer.
  • Anse les Salines, Le Gosier, Grande Terre: Strand an der Strasse zwischen Le Gosier und Ste. Anne, wird von Joggern, Fischern und Moskitos besucht. Angeblich wird dort viel geklaut. Nichts Spezielles.
  • Anse de Souffleur, Point Louis, Grande Terre: Fällt relativ stark ab und hat anständig Wellengang. Eignet sich zum Surfen und Schwimmen. Goldener Sand. Wird von Einheimischen und Touristen besucht. Wunderschön.
  • Pointe des Châteaux, Ostspitze Grand Terre: Kein Strand zum Schwimmen, da lebensgefährlich. Trotzdem einer der schönsten Plätze auf der ganzen Insel. Das Meer peitscht mit enormer Kraft an die Klippen und den kleinen Sandstrand. Man muss unbedingt auf den östlichsten Punkt hochwandern und die Sicht über die Inseln und den Sonnenuntergang geniessen. Die Wanderung dauert ca. 40 Minuten und kann bei Hitze sehr anstrengend sein. Genügend Wasser mitnehmen.
  • Plage Caraïbe, Pointe Noire, Basse Terre: Die Strände auf Basse Terre sind mit jenen auf Grand Terre in Punkto Karibikfeeling nicht zu vergleichen. Der Sand der Plage Caraïbe ist eher bräunlich als weiss und das Meer eher schlammgrün als tiefblau. Wenn aber die Kinder am Abend stundenlang im Wasser planschen und die Sonne im Meer versinkt, verliebt man sich auch in diesen Strand. Geheimtipp.

Marché Nocturne

In Ste. Anne findet wöchtentlich ein nächtlicher Markt statt. Hier werden Gemüse, Früchte, Schmuck und leckeres Essen angeboten, die Stimmung ist unkompliziert und freundlich.

  • Kosten: gratis (ausser man kauft etwas, ist ja klar)
  • Website: Marché Nocturne

Aquarium und Schnorchelausflug

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In Le Gosier befindet sich das Aquarium von Guadeloupe, welches die Artenvielfalt im karibischen Meer zeigt. In einem grossen Becken kann man sogar Haie bewundern. Das Aquarium bietet einen Schnorchelausflug (Ecotour) an. In einem kleinen Boot fährt man erst durch die Mangroven-Wälder und hat dann die Möglichkeit, am Riff zu schnorcheln. Ausrüstung wird gestellt. Die Guides sprechen Französisch und Englisch.

Maison du Cacao

Direkt neben den Kaz la Traversée bei Pointe Noire auf Basse Terre befindet sich das Maison du Cacao, das den Besuchern auf einem kleinen Lehrpfad alles zum Anbau der Schokolade erzählt. Zum Schluss darf man von den verschiedenen Schokoprodukten kosten und sich im Shop mit süssen Mitbringseln eindecken.

Vulkan La Soufrière

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1400 Meter steigt die Soufrière, der aktive Vulkan auf Basse Terre, vom Meer in die Höhe. Wer den Gipfel erklimmen will, muss nicht ganz unten anfangen, sondern kann einige Höhenmeter gemütlich mit dem Auto hinter sich bringen. Ab dem Parkplatz wandert man erst durch den dichten Regenwald und steigt dann auf einem steinigen Pfad immer höher. Begleitet wird man von unzähligen Wanderfreunden. Unbedingt genügend Wasser und Snacks mitnehmen, da man doch einige Stunden unterwegs sein wird. Der Gipfel ist meist von Wolken umhüllt, als wir oben waren hat es gewindet und geregnet und wir waren froh um Regenjacke und trockene Kleider zum Wechseln. Der Vulkan selber stinkt enorm nach Schwefel.

Distillerie und Rum-Museum

In Ste. Rose auf Basse Terre befindet sich eine Rumdistillerie mit Museum. Im Museum erfährt man alles über den Anbau von Zuckerrohr und die Herstellung des Rums. Am Ende der Ausstellung hat man die Möglichkeit, verschiedene Rumgetränke zu degustieren. Neben dieser Ausstellung gibt es im Obergeschoss eine umfangreiche Präsentation von Insekten.

Iles Les Saintes

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Guadeloupe besteht aus insgesamt neun Inseln, neben den Hauptinseln Grande Terre und Basse Terre gibt es z. B. auch die kleinen Inseln Les Saintes. Mit der Fähre ab mehreren Orten in Basse Terre erreicht man die Inselgruppe in weniger als einer Stunde, und so lohnt es sich auch, einen Tagesausflug zu unternehmen. Auf Les Saintes gibt es eine kleine Ortschaft, viele Strände und einen Fort, den man besuchen kann. Zu Fuss oder mit dem Fahrrad kann man die Insel gemütlich erkunden.

Transport

Hinkommen

Von Europa nach Guadeloupe zu gelangen ist nicht immer einfach und günstig. Da Guadeloupe zu Frankreich gehört, fliegen in erster Linie französische Fluggesellschaften ab Paris dort hin. Rechnet man die Anreise nach Paris zum Ticketpreis hinzu, ist man schnell bei einem stolzen Betrag. Eine Alternative ist es, eine andere Karibik-Insel wie z. B. St. Lucia anzufliegen und dann mit der Fähre nach Guadeloupe zu reisen.

Rumkommen

Auf Guadeloupe gibt es Linienbusse, die wir selber jedoch nicht ausprobiert haben. Uns wurde gesagt, dass das Bus-System nicht sehr empfehlenswert, da es keinen Fahrplan gibt und ab 19 Uhr gar keine Busse mehr verkehren. Wenn man aber genügend Zeit hat, ist es sicher einen Versuch wert. Erfahrungsberichte dazu nehmen wir gerne entgegen. Alternative ist ein Mietauto. Die Strassen sind in gutem Zustand und das Fahren auf der Insel relativ angenehm. Die Kosten sind v.a. bei längerer Mietdauer nicht allzu hoch.

  • Automiete: APS Location
  • Erfahrungsberichte Bus-Fahrt: Wir freuen uns über Kommentare unten.

 

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